Heute brauchst Du eine Strategie, um Facebook zu steuern, damit Du nicht von Facebook gesteuert wirst. Großartigerweise ist das ganz einfach. Weil ich von vielen höre, dass sie schier untergehen in der Flut von Neuigkeiten, bekommst Du hier von mir 5 mamafreundliche Tipps, um das Beste für Dein Business auf Facebook herauszuholen. 

Ich bin Sandra Staub, Social Media Frau. In den letzten vier Wochen habe ich durchschnittlich einen Kunden pro Tag gewonnen. Ich betreue Unternehmensseiten auf Facebook und entwickle Konzepte für Blogger und andere Unternehmer.

Sandra Staub-casual-nah-(c) Elisabeth und Rainer Zola Kopie

 

1. Kauf Dir einen Wecker

Eine meiner sympathischsten Kundinnen ist Mutter von drei Kindern zwischen 3 und 10 Jahren. Sie leitet ein Unternehmen und ist bekannt für ihre exakte Terminplanung. Für Facebook hat Sie einmal pro Woche 45 Minuten Zeit und es funktioniert, weil Sie einen kleinen Wecker auf Ihrem Tisch stehen hat. Er läutet, wenn die Zeit für Facebook abgelaufen ist. Dann schließt Sie den Browser und wendet sich wieder Ihrem Alltagsgeschäft zu.

Eine andere Kundin, sie ist erst seit wenigen Wochen bei Facebook, braucht den Wecker, um daran erinnert zu werden, dass Sie jeden Tag 20 Minuten auf Facebook sein soll, um Anfragen Ihrer Kunden zu beantworten.

Auch ich habe so einen Wecker. Ich nutze ihn um die Zeit für meine jeweiligen Kunden fair zu verteilen und nicht stundenlang zu recherchieren.

Daher mein Tipp: Kauf Dir einen Wecker.

Du kannst ihn einsetzen, je nachdem wie Du als Persönlichkeit gestrickt bist.

„Wenn Du gerne stundenlang auf Facebook guckst, was die Menschen so machen, dann solltest Du Dir mit dem Wecker ein Stoppzeichen setzen.“

 

Meine Mama hat das bei uns Kindern mit dem Fernsehen so gemacht.

Wenn Du Dich ständig ermahnen musst, endlich wieder rein zu schauen, dann funktioniert der Wecker als Startzeichen. Und übrigens: Ja, man kann das auch am Handy einprogrammieren. Leider habe ich noch nie von jemandem gehört, bei dem das genauso effektiv funktioniert hat, wie mit so einem knuffigen Weckerchen.

 

2. Gewinne Kunden, indem Du Deine Kontakte in Listen aufteilst

Diesen Tipp könnte mir Facebook übel nehmen, weil es ein kleinwenig ihre Nutzungsbedingungen „dehnt“ und doch der Schlüssel ist, wie ich an meine Kunden komme. Ich verrate ihn trotzdem, wenn Du ihn NICHT weiter erzählst:

Ich habe alle meine Facebook-Kontakte – nein, lange nicht alle sind echte Freunde – in Listen eingeteilt. Eine Liste heißt zum Beispiel ‚Kunden‘, eine ‚Schulfreunde‘ und eine ‚Kundenakquise‘. Dank dieser Listen kann ich dann bestehenden Kunden, und nur diesen Kunden, ein weiterführendes Angebot anzeigen lassen. Alle anderen Kontakte können das Angebot nicht sehen.

Wenn sich dann einer meiner Kontakte meldet, geschieht das oft über den Facebook-Chat, denn meine Kontakte können sehen, ob ich online und für sie erreichbar bin.

„In meinen Vorträgen sage ich oft, dass der Chat der Ort in Facebook ist, an dem das Geld herauskommt bei mir.“

 

Das kannst Du auch: Lege gleich jetzt Listen an. Stelle Freundschaftsanfragen an Deine Traum-Kunden und sortiere sie in diese Gruppe ein. (Die detaillierte Anleitung, wie das geht, findest Du in meinem Buch „Facebook für Frauen“ auf Seite 62). Dann kannst Du gleich morgen das erste Angebot an Deine Kunden hinausschicken.

 

3. Denke an die Sicherheit Deiner Kinder

Unglaublicherweise treffe ich immer wieder auf Facebook-NutzerInnen, die noch nie Ihre Privatsphären-Einstellungen angesehen haben. Nicht weil sie nicht wissen, dass man es oben in der blauen Leiste mit einem Klick aufrufen könnte. Sondern weil sie sich nicht sicher sind bei den Einstellungen. Vor einigen Tagen habe ich auch gehört, dass es nicht so wichtig wäre. Es wird vermutet, dass nur ein Drittel aller Facebook-NutzerInnen diese Privatsphären-Einstellungen jemals verändert haben.

„Wem seine Facebook-Sicherheit egal ist, der trägt vermutlich auch seine Bank-PIN in der Geldtasche.“

 

Die Facebook-Sicherheit ist nicht egal. Nimm‘ Dir einen verregneten Nachmittag. Es dauert nur 20 Minuten. Im Internet gibt es Anleitungen, welche Einstellungen für Dich gut sind. Einfach mal googeln „Facebook Privatsphäre Einstellungen Anleitung“. Alternativ steht es natürlich auch in meinem Buch und schon im September wird es auf meiner Seite auch ein Programm dazu geben.

Und weil wir gerade beim Thema Sicherheit sind, möchte ich noch mal auf das Thema Fotos von Kindern hinweisen. Leider sehe ich gerade bei vielen Mamas und Papas Fotos der Kleinen im Profilbild und im Titelbild. Wenn Du Kinder hast, möchte ich Dich bitten, den Artikel „Das Lächeln unserer Kindern“ dazu zu lesen.

 

4. Definiere Deine Inhalte

Vorhin haben wir schon über die Flut an Neuigkeiten gesprochen. Diese kommt zustande, weil zu viele Menschen zu viel Belangloses veröffentlichen. All diese Menschen haben ihre Inhalte nicht definiert. Daher mein Tipp an Dich: Definiere, wofür Du stehst und worüber Du gerne öffentlich sprechen möchtest. Mein Tipp: Finde eine sympathische Eigenart an Dir!

Bei mir sieht das so aus:

Die professionelle Sandra Staub steht für Social Media Marketing, sichere Anwendung des Web und Empowerment von Frauen im Netz. Die private Sandra Staub liebt Tee, erzählt von Ihren Reisen, leckerem Essen & Trinken.

Wenn Du definiert hast, wofür Du stehst, geht es daran, zu definieren, wofür Dein Unternehmen steht und welche Inhalte passen könnten. Finde heraus, was Dein Unternehmen besonders macht.

Bei meinem Buch sieht das so aus:

Die Facebook-Seite meines Buches ‚Facebook für Frauen‘ steht für die Themen Facebook, Frauen und Bücher. Wir verbreiten nur wichtige und gut recherchierte Informationen, Tipps und Tricks zum Thema Facebook.

 

5. Starte Deine Unternehmensseite und bleib dran

Als mein Sommer Angebot vor wenigen Wochen gestartet ist, habe ich in einem Telefonat mit einer Kundin gefragt: „Stellen Sie sich vor, sie ziehen in eine neue Stadt und möchten Geschäfte machen. Was machen Sie: Eröffnen Sie sofort ein Ladenlokal oder sammeln Sie erst mal Netzwerkkontakte?“ Sie antwortete, dass Sie Netzwerkkontakte sammeln würde, um rauszufinden, wie es in der neuen Stadt so läuft. Eine clevere Frau. Und genauso funktioniert es auch in Facebook. Es ist eine neue Stadt für viele.

Daher mein Tipp: Mache Dich erst mal über Dein privates Profil mit Deinen Qualitäten bekannt.

„Sammle mindestens 500 wertvolle Netzwerk-Kontakte und eröffne dann erst Deine Unternehmensseite.“

 

Lade Deine Kontakt ein, Fan Deiner neuen Seite zu werden und mache ein Versprechen. Was wird diese Seite bieten? Gibt es jeden Tag einen Tipp? Postest Du einmal in der Woche einen Blogpost? Was macht Deine Unternehmensseite besonders?

Dann heißt es dran bleiben und wirklich dieses Versprechen erfüllen. Damit das leichter fällt, schreibe ich mir Redaktionspläne und stelle die Beiträge auf Facebook im Voraus ein. Dann kann ich auch mal länger schlafen und alle denken, ich würde arbeiten, obwohl ich mich noch mal im Bett umgedreht habe.

Ich freue mich, wenn Du mit Facebook durchstartest und in Zukunft mit Strategie durch Facebook steuerst!

 

Und jetzt würden wir (Sandra & Sandra) gerne von Dir in den Kommentaren erfahren! Schreib uns Deine Erfahrungen mit Kundengewinnung auf Facebook und gerne auch, was Du zum Thema noch alles wissen möchtest! Was verwirrt Dich an Facebook? Was macht es toll für Dich? Wir freuen uns über Deinen Beitrag!