≡ Menü

5 Tipps, wie Du Dir (fast) alles leisten kannst

Geld ist für Mütter ein heikles Thema. Es steht für Unabhängigkeit und Selbstwert. Gleichzeitig ist es nicht immer in Fülle vorhanden, weil Glaubenssätze und Lebensumstände dazwischen funken. Linda Benninghoff, die Geld-Expertin von My Money Mind, hat noch ein halbes Jahr Privatinsolvenz vor sich und trotzdem genug Geld für Dinge, die ihr wichtig sind. Wie sie das schafft erklärt sie Dir hier. 

LindaBenninghoffKennst du das? Du stehst vor dem Schaufenster des Juweliers, siehst eine wunderschöne Armbanduhr und schon steigen dir fast die Tränen in die Augen, weil du denkst, dir diese Uhr nie im Leben leisten zu können.

Oder du stolperst im Internet über einen Artikel zu Kreuzfahrtreisen, aber traust dich kaum, ihn zu lesen, weil Kreuzfahrten nur etwas für Reiche sind und dich dein Fernweh nur auffressen würde. Glaub mir, diese Gefühle kenne ich!

Ich war lange Zeit eine der ersten, die laut „Ich kann mir das nicht leisten!“ geschrien hat, wenn irgendwo tolle Angebote zu sehen waren. Soll ich dir was verraten? Ich konnte es mir tatsächlich nie leisten.

Mittlerweile habe ich verstanden, dass ich mit so einer Denkweise nicht weiterkomme. Denn letztendlich kann ich mir viel mehr leisten, als ich im ersten Augenblick denke. Du kannst das auch.

Wenn ich heute eine Reise, eine Fortbildung oder eine andere Sache sehe, die mir verlockend erscheint, gehe ich diese 5 Schritte durch:

 

1. Immer die Ruhe bewahren

Ich habe gemerkt, dass ich ziemlich schnell in mentalen Aktionismus verfalle, wenn „Ich kann mir das nicht leisten“ in meinem Kopf anspringt. Dort überschlagen sich die (negativen) Gedanken und letztendlich bin ich zu nichts mehr fähig. In diesem Zustand noch einen klaren Gedanken zu fassen, ist kaum möglich.

Oft habe ich einfach angefangen zu weinen und mich im Selbstmitleid gesuhlt.

Da dich ein solches Verhalten genauso wenig weiterbringt wie mich, ist es sinnvoll, im ersten Schritt einen Stopp einzulegen. Sobald du merkst, dass dein Kopf Ping Pong spielt, sag laut „Stopp!“ zu dir und atme tief durch.

2. Treffe keine voreilige Kaufentscheidung

Dann ist es wichtig, dass du dich fragst, ob du die Sache überhaupt wirklich haben willst? Oder ist das nur ein Strohfeuer, das genauso schnell wieder verlischt?

Vielleicht hast du in der Vergangenheit immer mal wieder Produkte gekauft, die seitdem ungenutzt in der Abstellkammer stehen oder im Kleiderschrank mitsamt Etikett hängen.

Zum einen hättest du das Geld sparen können, zum anderen hast du eventuell bei der einen oder anderen Sache mit Mühe und Not das Geld zusammengekratzt und warst kurz davor durchzudrehen.

Solche Beinahe-Nervenzusammenbrüche kannst du vermeiden, wenn du dir vorher klar machst, was dir der Besitz bedeuten würde.

Brauche ich diesen Rock unbedingt? Macht er mich glücklich?

Zumindest die zweite Frage solltest du auf jeden Fall mit einem kräftigen „Ja“ beantworten können.

Da dir in der Shopping-Euphorie schnell voreilig ein „Ja“ entschlüpft, ist es hilfreich, deine Kaufentscheidung zu verschieben. Wenn du nach zwei Wochen immer noch sehnsüchtig an das Objekt deiner Begierde denkst, ist der Wunsch anscheinend echt.

3. Überblicke die Fakten

„So Linda, erst einmal Fakten schaffen!“ sage ich regelmäßig zu mir, wenn ich fast am Durchdrehen bin.

Was das heißt, erzähle ich dir gerne an einem konkreten Beispiel:

2015 habe ich ziemlich kurzfristig vom Durchbruch-Seminar mit Raho Bornhorst erfahren. Ein Tag mit Raho erschien mir ziemlich interessant, also habe ich im Kopf schnell die Zahlen für das Seminar inklusive Anreise mit Zug und Hotelübernachtung überschlagen.

Viel zu teuer – auf knapp 500 Euro bin ich für einen Tag gekommen. Geld, das ich zu dem Zeitpunkt nicht hatte. Die Idee, zum Seminar zu fahren, war damit gestorben. Ich konnte mir das schließlich nicht leisten.

2016. Genauso kurzfristig habe ich vom diesjährigen Durchbruch-Seminar mit Raho erfahren. Dieses Mal aber mit dem Unterschied, dass ich jetzt als Erstes Fakten geschaffen und ausführlich recherchiert habe.

  • Was ist die günstigste Zugverbindung nach Freiburg?
  • Wo kann ich übernachten?
  • Welche Kosten entstehen eventuell zusätzlich?

Nachdem ich mir das alles ausgerechnet habe, bin ich auf einen Preis von knapp über 200 Euro gekommen. Kein Vergleich zu den 500 Euro, die ich mir im Vorjahr zurechtgesponnen habe.

Denn diesen Preis konnte ich mir leisten.

4. Setze die richtigen Prioritäten

Oft ist es nicht richtig, dass wir uns etwas nicht leisten können – wir wollen es nicht!

Das glaubst du nicht? Ich kenne einige Menschen, die sich ständig beschweren, dass sie sich dieses oder jenes nicht leisten können. Aber wenn ich einen genaueren Blick auf ihr Leben werfe, sehe ich, dass sie Monat für Monat mehr als 100 Euro für Zigaretten ausgeben, Alkohol trinken oder ein großes Auto fahren, obwohl viele der alltäglichen Strecken locker zu Fuß zu bewältigen wären.

Versteh mich nicht falsch: Jeder soll rauchen, trinken oder Auto fahren, wie er lustig ist. Aber zu sagen, dass sie sich etwas nicht leisten können, ist in solchen Fällen nicht richtig. Denn wenn sie auf ihren anderen Luxus verzichten würden, könnten sie sich anderes leisten. Das wollen sie aber nicht.

Es ist also auch eine Frage deiner Prioritäten, was du dir leisten kannst. Was ist dir wichtiger?

5. Stell dir die richtige Frage

Wenn du dir sagst, dass du dir etwas nicht leisten kannst, machst du innerlich die Schotten dicht. Wie soll es jetzt noch möglich sein, eine Lösung für dein Problem zu finden?

Wesentlich besser ist es, wenn du dich fragst, WIE du dir etwas leisten kannst. Denn dann fängt dein Unterbewusstsein an, dich zu unterstützen und du findest Möglichkeiten, an die du vorher noch nicht gedacht hast.

Ich habe zum Beispiel gemeinsam mit Raho ein Webinar veranstaltet und am Ende Tickets für sein Seminar angeboten. Beim Verkauf jedes Tickets ging ein Teil davon über einen Affiliate-Link in meine Kasse. So konnte ich sogar noch einen Teil meiner Kosten aufheben.

Wie du siehst, gibt es einige Kniffe, wie du dir (fast) alles leisten kannst, was du wirklich haben willst. Vielleicht dauert es eine gewisse Zeit, bis du dein Ziel erreicht hast, aber dann sind Freude und Stolz umso größer.

Willst du noch mehr Tipps, wie du über deine Gedanken mehr Fülle und Geld in dein Leben holst? Dann höre dir hier die drei beliebtesten Interviews meiner Online-Konferenz „Mehr Fülle & Geld“ mit Mara Stix, Raho Bornhorst und Mischa Miltenberger an. Zu den Interviews

 

Welche Bedeutung hast Du Geld in Deinem Leben gegeben? Welche Gedanken könnten Deinen Kontostand anheben? Linda, ich und die anderen Mamas freuen uns von Deinen Erfahrungen zu lesen. Bis gleich in den Kommentaren 🙂

 

Klicke Ja!

Hat Dir dieser Artikel gefallen? Dann fordere hier mehr davon an. Ich liefere Dein wöchentliches Gratis-Coaching direkt in Deiner Inbox ab.

Kommentar verfassen