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7 einfache Tipps: So machst Du Deine Facebook-Page zu Deinem besten Verkäufer

Stell Dir vor Dein Wunschkunde kommt auf Deine Facebook-Page. Er schaut sich Dein Headerbild an, checkt Deine Kurzinfo, überfliegt Deine ersten drei Posts – und ist überzeugt! Er klickt „Gefällt mir“. Schon hast Du einen loyalen, echten Fan gewonnen, der zukünftig Deine Posts kommentieren, liken und teilen wird. Glückwunsch! Leider passiert mir jeden Tag Folgendes: Ich besuche eine Facebook-Page. Ich schaue mir das Headerbild an, checke die Kurzinfo – und verschwinde wieder…

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Katharina Lewald ist selbständige Social Media-Beraterin und bloggt unter www.bloggenfuerschlauefrauen.de darüber, wie selbständige Unternehmerinnen online sichtbar(er) werden und mehr Kunden gewinnen.

 

 

Es ist ganz einfach, Deine Facebook Page so aufzusetzen, dass sie Besucher in Kunden konvertiert. Viele Unternehmer machen auf ihren Facebook-Pages jedoch genau die gleichen Fehler. Und damit Dir das nicht (mehr) passiert, habe ich heute 7 Tipps für dich.

Tipp 1: Aussagekräftiges Headerbild

Das Headerbild ist das Erste, was Dein Wunschkunde sieht, wenn er Deine Facebook-Page besucht. Im Grunde ist es Dein Schaufenster. Ergo ist es unheimlich wichtig, dass dieses Bild attraktiv aussieht und idealerweise sofort das Thema Deiner Page verrät.

Du kannst auf Deinem Headerbild beispielsweise auch auf aktuell anstehende Events von Dir hinweisen oder auf Dein Freebie, das neue Newsletter-Abonnenten erhalten. Ich bewerbe über mein Headerbild gerade meinen Online-Kurs: 

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Dein Headerbild könnte auch Dich auf einer Bühne (bei einem Vortrag) zeigen oder Dich im Gespräch mit Kunden. Oder Kunden von Dir, wie sie dabei sind Dein Produkt zu benutzen. Oder ein tolles Kundenfeedback. Hier kannst du ruhig ein wenig Deine Fantasie einsetzen.

Wenn Du kein Händchen für Grafik hast, lass Dir lieber von einem Profi helfen. Ein Profi kann Dir in null Komma nix ein schönes, professionell aussehendes Headerbild erstellen – und das wird dich sicher nicht arm machen. Probier es einfach mal aus.

 Tipp 2: Vernünftige Info-Beschreibung

Der Bereich „Info“ ist der zweite Part, den sich Dein Wunschkunde anschaut, wenn er erstmals Deine Facebook-Page besucht. Hier hast Du 155 Zeichen Platz um hervorzuheben was Du für Deine potenziellen Kunden tun kannst. Bietest Du vielleicht Coachings zu Stressbewältigung an? Oder Beratung für Jungunternehmer? Oder die leckersten Macarons aller Zeiten?

Wie auch immer Du das Leben Deines Kunden verbessern, verschönern oder erleichtern kannst – das gehört in diese Box! Ich sehe häufig Facebook-Pages, bei denen die „Info“ so extrem schwammig ist, dass ich keine Lust habe auf der Seite weiter „nachzuforschen“, worum es hier denn nun wirklich geht.

 Tipp 3: Das Impressum

Dein Impressum rechtlich korrekt anzugeben, bringt Dir vielleicht nicht direkt Kunden. Aber es schützt dich vor Abmahnungen und viel Ärger. Und bevor Du fragst: Ja, kommerziell genutzte Facebook-Seiten müssen ein Impressum haben!

Da Dein Blog oder Deine Website auch ein Impressum haben muss, musst Du hier das Rad nicht neu erfinden. Verlinke Dein Facebook-Impressum mit Deinem Website-Impressum. Achte aber darauf, dass Du in Deinem Website-Impressum die Social Media-Kanäle aufzählst und verlinkst, für die Dein Impressum ebenfalls gilt. Weitere Informationen hierzu findest du in diesem Artikel

 Tipp 4: Kontaktangaben eintragen

Dein Wunschkunde kommt auf Deine Facebook-Seite und möchte sofort Kontakt mit Dir aufnehmen. Er möchte Dich buchen! Das ist doch genial, oder? Er klickt sich also in Deinen Info-Bereich und findet … nichts. Ach wie blöd. Denn die meisten Kunden haben weder Zeit noch Lust nun Deine Website zu besuchen und lange nach Deinen Kontaktdaten zu fahnden.

In deinem Infobereich hast Du die Möglichkeit eine E-Mail-Adresse anzugeben, und sogar auch eine Telefonnummer. Du musst selbst entscheiden welche Daten Du preis gibst, aber wenigstens eine E-Mail-Adresse sollte es schon sein. Ich persönlich finde, dass ein Unternehmen (oder eine Unternehmerin …) auch telefonisch erreichbar sein sollte, aber wie gesagt: Das entscheidest Du natürlich selbst. Falls Du nicht permanent das Telefon klingeln hören möchtest, kannst Du im Infobereich auch Bürozeiten angeben. So wissen Deine Anrufer wann du voraussichtlich ans Telefon gehst – und wann eben auch nicht.

 Tipp 5: Qualitative Postings

Darüber, was „qualitative Inhalte“ sind, wurde und wird sehr viel geschrieben – und das ist auch gut so! Denn viele Unternehmen haben es immer noch nicht begriffen.

Ich gebe dir ein Beispiel:

  • „Kauf mein neues E-Book über Stressbewältigung – Nur 3,99 Euro! Hier klicken“

Das ist kein qualitativ hochwertiger Post, sondern schlichtweg Werbung. Diese Beiträge möchte auf Facebook niemand sehen. Das heißt nicht, dass Du nicht ab und zu so ein Posting einflechten darfst. Aber bitte wundere Dich nicht, wenn Deine Fans nicht mit allzu großer Begeisterung darauf reagieren…

Und noch ein Beispiel:

  • „Du fühlst dich gestresst? Ein Tipp: Schalte einfach mal Dein Telefon ab. Diesen und weitere Tipps zur Stressbewältigung findest Du in meinem neusten Blogartikel. Hier klicken“

Dieses Posting ist sehr sexy für Leser. Denn hier wird nicht nur auf einen Blogartikel mit weiteren hilfreichen Tipps verlinkt, sondern ein Tipp wird sogar schon „verschenkt“. Klasse!

Du fragst dich jetzt sicher, wo Du dann auf Dein eBook (oder Deinen Kurs oder Dein Coaching oder …) hinweisen darfst, richtig? Ganz einfach: Auf Deiner eigenen Webpräsenz, also auf Deinem Blog oder auf Deiner Website. Hier kannst Du Seiten für Deine Produkte und/oder Services anlegen, Buttons einbauen und auf Deine Angebote hinweisen. Aber auch hier gilt: Bitte nicht übertreiben!

Ich gebe es zu: Das Thema ist nicht ganz einfach. Wenn Du gerne weitere Tipps hierzu möchtest, empfehle ich Dir meinen Artikel „Wie Du Deine Facebook-Page pflegst ohne Dein Privatleben an den Nagel zu hängen“.

Tipp 6: Profil und Page verlinken

Definitiv ein Tipp, der Dir mehr Facebook-Fans bringen wird: Das Verknüpfen Deines „privaten“ Profils mit Deiner Facebook-Page. Gehe dafür auf Dein Profil und in den Bereich „Info“. Dort kannst Du im Bereich „Arbeit“ eintragen wo Du arbeitest. Gibst du hier den Namen Deiner Facebook-Page an, erscheint dort beispielsweise (wie in meinem Fall) „Social-Media-Beraterin bei Bloggen für schlaue Frauen“ und das „Bloggen für schlaue Frauen“ ist mit meiner Facebook-Page verlinkt.

Immer dann, wenn jemand auf Dein Facebook-Profil kommt und mehr über Dich erfahren möchte, kann er oder sie so sofort auf Deine Facebook-Page weiterklicken. Wenn Du bei Facebook sehr aktiv bist und regelmäßig neue Kontakte knüpfst, wirst Du dadurch automatisch mehr Fans für Deine Unternehmensseite bekommen. Wetten, dass …?! 😉

 Tipp 7: Attraktive Bilder verwenden

Mal abgesehen vom Headerbild kannst Du auf Deiner Facebook-Page auch anderweitig super mit schönen Grafiken experimentieren, nämlich in Deinen Postings. Du kannst unter Anderem regelmäßig zu Deinem Business passende Zitate posten und diese als schicke Grafiken aufbereiten.

Oder du zeigst ab und zu ein Bild von deinem Arbeitsplatz oder Deiner Produktionsstätte, wie Du auf einem Event unterwegs bist und, und, und. Deine Persönlichkeit darf (und sollte) hierbei gerne zu sehen sein.

Auch hier kann ich Dir wieder nur den Tipp geben, Dir professionelle Hilfe zu holen, wenn das Designen von Grafiken so überhaupt nicht dein Ding ist. Zwar können Tools wie Canva oder Picmonkey schon sehr viel ausrichten, aber ganz ohne ein Gespür für Schriften, Proportionen und Layout geht es dann doch nicht. Am einfachsten ist es, wenn du Dir eine Art Bild-Konzept überlegst, sodass Deine Bilder auch einen Wiedererkennungswert haben. Besonders gut wird dies übrigens umgesetzt von Claudia Kauscheder.

  Fazit: Es ist gar nicht so schwer!

Du siehst: Es ist gar nicht so schwer Deine Facebook-Page zu Deinem besten Verkäufer zu machen! Mit ein paar Tricks und Kniffen kriegst Du das hin. Behalte einfach immer Deinen Wunschkunden im Hinterkopf und beobachte Dein eigenes Verhalten wenn Du auf Facebook-Seiten unterwegs bist. Wo schaust Du hin? Wo klickst Du? Welche Aktionen führst Du aus und warum? An all diesen Fragen kannst Du Dich beim Optimieren Deiner eigenen Facebook-Page orientieren.

Und jetzt Hand auf’s Herz: Wie viele der hier genannten Tipps hast Du bereits umgesetzt?

Wenn Du Dir weiterführendes Know-how wünschst, dann lade ich dich ganz herzlich zu meiner Social Media-Sprechstunde ein. Sie findet jeden Freitag von 10 bis 11 Uhr auf meiner Facebook-Fanpage statt. Blogg Dich bekannt!

Deine Katharina

 

Jetzt würden wir – Katharina und Sandra – natürlich gerne von Dir wissen, welche Erfahrungen Du mit Deiner Facebook Page machst. Hast Du Katharinas Tipps bereits umgesetzt oder noch ein paar andere Empfehlungen für uns?  Welche Fragen hast Du noch? Katharina steht Dir in den Kommentaren als Beraterin zur Verfügung! Wir freuen uns auf Dich 🙂

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