Alles am hinterfragen? 5 Beweise, dass Du auf dem richtigen Weg bist

2018-04-16T09:25:46+00:00 Von |6 Kommentare

Kennst Du diesen inneren Unzufriedenheits-Verstärker, der sich hinter dem kleinen Wörtchen “Hinterfragen” versteckt?

“Ich hinterfrage mal wieder meine ganze Selbständigkeit, weil…

  • sich ein Kunde beschwert hat.”
  • mein Mann mir immer wieder Druck macht.”
  • es andere gibt, die viel besser sind.”

Bei meinen Kundinnen kann ich den Hinterfragen-Virus immer schnell benennen und entwaffnen. An meinem eigenen habe ich bis vor kurzem unerkannt zu knabbern gehabt…

 

WENN SICH ZWEIFEL WIE FAKTEN ANFÜHLEN

Das ist passiert.

Ich schreibe an einem neuen Buch über selbstbestimmte Geburt. Allerdings ist “neu” übertrieben. Denn ich sitze bereits seit Jahren dran, und das war genau DAS Problem…

Immer wieder geht es ein Stückchen voran und dann rücken andere Dinge in den Vordergrund.

Diese anderen Dinge waren bisher der Nährboden für meinen Hinterfragen-Virus. Seine Fragen erschienen mir so berechtigt und intelligent:

  • “Du hast schon wieder seit Wochen nicht an Deinem Buch gearbeitet. Kann es sein, dass Du Dich auf die falschen Dinge fokussierst?”
  • “Kann es sein, dass Du zu viel an Deinem Business arbeitest?”
  • “Kann es sein, dass Du zu undiszipliniert bist?”

Lange Zeit dachte ich in diesem unfruchtbaren Selbstgespräch: “Ja, das kann sein.” Und hab mich schlecht gefühlt.

Erst als ich das Thema mit Freundinnen und meinem eigenen Coach durchleuchtete, hat sich mir allmählich eine ganz andere Wahrheit eröffnet.

 

THERE IS A TIME AND A PLACE FOR EVERYTHING 

Dieses irische Sprichwort begleitet mich seit 15 Jahren, seitdem ich meine Freundin Sophia kenne. Sophia zitiert immer ihre irische Großmutter, wenn wir unzufrieden mit dem Lauf der Dinge sind und denken: “Es könnte schneller gehen! “

“Für alles gibt es einen Platz und eine Zeit.”

Im Verwirklichen von Träumen und Visionen gibt es zwei Perspektiven.

Die Perspektive des kleinen Selbst, das begrenzte Vorstellungen hat, dem Leben nicht so richtig vertrauen kann und immer unter Druck steht. Und es gibt die Perspektive des höheren Selbst, einer Intelligenz in uns, die viel weiter blicken kann. Du kannst sie auch “Quelle”, “Universum” oder “Gott” nennen. Martha Beck, eine meiner Lieblingsautorinnen, nennt sie den “Stargazer”. 

Darauf zu vertrauen, dass mein höheres Selbst mein Buchprojekt im Blick hat und es einen Grund gibt, warum ich nicht regelmäßig schreibe – das war meine Lernaufgabe der letzten Wochen.

Denn während mein kleines Selbst zweifelte, hat mir mein höheres Selbst eine ganz andere Botschaft vermittelt:

“Alles ist genau so, wie es sein soll.”

Der Druck, mein Buch JETZT schreiben zu müssen, die Unzufriedenheit damit, dass es nicht weiter geht und der Hinterfragen-Virus sind von mir abgefallen.

Ich habe plötzlich gesehen, dass mein Leben voll ist mit Geschenken und wie glücklich ich über das Wachstum in meinem Business bin.

 

DAS HINTERFRAGEN HINTERFRAGEN – MACH DEN ERHELLENDEN SELBSTTEST

Byron Katie, die Gründerin von “The Work” sagt: “Wenn Du leidest, dann glaubst Du eine Lüge.”

Das hat sie erkannt, nachdem sie jahrelang depressiv war und ganz am Boden plötzlich die Schönheit des Lebens wahrnehmen konnte. Dieser Moment des Erwachens hat sie komplett verwandelt und zu einer weltweit anerkannten “Erleuchtungs”-Trainerin gemacht.

Wir können immer wenn wir mit unserem Business unzufrieden sind davon ausgehen, dass irgendwo in unseren Köpfen ein Gedanke sitzt, der nicht wahr ist.

Warum hinterfragst Du Dein Business? Warum geht es Dir zu langsam? Warum bist Du unzufrieden mit Deiner Leistung?

Mach den kurzen Selbsttest und fülle gedanklich die folgenden 5 Zeilen aus:

Ich hinterfrage mein Business, weil ich insgeheim denke, dass

 

  1. ___________________
  2. ___________________
  3. ___________________
  4. ___________________
  5. ___________________

 

Meistens steckt hinter dem Hinterfragen einfach die Angst, nicht erfolgreich genug sein zu können. Doch diese Ängste werden immer da sein. Sie verlassen uns auch nicht, wenn sich der Erfolg einstellt. Dann nehmen sie einfach eine andere Form an.  

Wir sollten deswegen nicht unsere Träume oder Visionen vom eigenen Business hinterfragen, sondern unsere Gedanken dazu.

Sind Deine Antworten von oben wirklich wahr?

Mit Sicherheit kannst Du für jeden Gedanken, der Leid erzeugt auch einen “freundlichen Gegenbeweis” finden, zum Beispiel die motivierende Rückmeldung auf einen Newsletter von Dir…

Lass Deine höhere Intelligenz zu jedem der 5 Punkte von oben einen “freundlichen Gegenbeweis” finden

 

  1. ___________________
  2. ___________________
  3. ___________________
  4. ___________________
  5. ___________________

 

DAS SCHLIESSEN DER HINTERTÜR 

Mit unserem Business ist es so wie mit einer Beziehung. Damit sich der Zauber unserer beruflichen Selbständigkeit voll entfalten kann, müssen wir die Hintertür zumachen.

“Was auch immer passiert, ich bleibe bei Dir. Vielleicht mag ich Dich nicht immer, vielleicht zweifle ich manchmal an Dir, aber, liebes Business, liebe Zukunftsvision, ich bleibe Dir treu.”

Ich habe das kürzlich getan, indem ich aufgehört habe mir einzureden, dass mein Business mein neues Buch verhindert.

Seitdem kann ich sehen, wie wertvoll mein Business ist und welchen kleinen aber feinen Einfluss MAMA Revolution in der Unterstützung von Müttern leistet, beispielsweise mit der MAMA Revolution Meisterclique. 

 

Was kannst Du an Deinem Business, egal wie weit Du mit dem Aufbau bist, neu erkennen, wenn Du mit dem Hinterfragen aufhörst? Welcher Reichtum ist bereits vorhanden? Die anderen Mamas und ich freuen sich sehr auf Deine Impulse in den Kommentaren. Bis gleich! 🙂 

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6 Kommentare

  1. Riccarda Larcher 4. Dezember 2017 um 9:12 Uhr - Antworten

    Die Hintertür, die ist es 🙂 Einerseits sollen wir immer einen Plan B haben (sagt irgendwer), andererseits drückt genau diese Hintertür, der Plan B ein tief empfundenes, manchmal sogar selbst nicht merkendes Misstrauen aus. Die Möglichkeit, dass es nicht funktioniert. Das führt dazu, dass man sich nie zu 100% einlässt, weil im Hinterkopf ein kleiner Kobold sitzt, der meint: “Zahlt es sich wirklich aus?” Genau diese Zahlt-es-sich-wirklich-aus-Angst lässt mich manchmal im Stillen wirken. Ich selbst gehe nicht so hinaus, wie ich könnte und sollte. Andererseits liegt auch darin eine Kraft, sich und seine Energie nicht zu zerfleddern, nicht auf Facebook “zu wohnen” und die sinkenden Reichweiten trotzdem auszuhalten.
    Das, was ist, als richtig und gut anzuerkennen, ist für mich der erste Schritt, denn er befreit von Schuld und schlechtem Gewissen und setzt Energie frei, um nach vorne zu gehen. Alles Liebe Riccarda

    • Sandra Heim 13. Dezember 2017 um 13:03 Uhr - Antworten

      Liebe Riccarda, das hast Du schön gesagt. Wenn wir uns konstant auf das konzentrieren, was gerade vor uns liegt, dann kann nicht mehr viel schief gehen 🙂 Wenn ich das beispielsweise jetzt in diesem Moment umsetze, dann merke ich, wie sehr ich Dich wertschätze, wie schön ich es finde, dass wir uns nun schon seit mehreren Jahren konstant in der Online-Welt begegnen und dass wir eine Verbindung zueinander haben. Vielen Dank 🙂

  2. Alexandra 27. November 2017 um 17:48 Uhr - Antworten

    Liebe Sandra,
    vielen Dank für diesen motivierenden und auch beruhigenden Artikel 🙂 Ich schätze deine Impulse wirklich sehr.
    Besonders gut gefällt mir der Satz:
    “Damit sich der Zauber entfalten kann, müssen wir die Hintertür zumachen…”
    Ich finde auch, dass das für das Business und für die Partnerschaft gleichermaßen gilt.
    Was nicht bedeutet, dass es nicht immer wieder verlockend ist, sich von anderm ablenken zu lassen.
    Es kostet mitunter schon Disziplin und auch Vertrauen, beim Business zu bleiben oder auch bei einem Partner 🙂
    Und es braucht ErmutigerInnen, wie dich, die uns daran erinnern.
    Vielen Dank und eine schöne Woche, Alexandra

    • Sandra Heim 13. Dezember 2017 um 12:59 Uhr - Antworten

      Vertrauen ist definitiv ein Schlüsselwort, liebe Alexandra. Es fällt nicht immer leicht, aber was kann uns schon im schlimmsten Fall passieren? Wir dürfen uns wirklich alle etwas lockerer machen und die neuen Freiheiten der digitalen Revolution genießen. Alles Liebe! Sandra

  3. Maria von OstSeeRäuberBande 24. November 2017 um 19:06 Uhr - Antworten

    Liebe Sandra,
    die letzten Tage hat deine Frage auf FB, warum ich nicht einfach entspannt so weitermachen kann, fleißig in mir nachgewirkt. Anfangs hat sich alles dagegen gewehrt, doch nach und nach hab ich dir zugestimmt. Und so bin ich diese Woche viel gelassener angegangen, hab trotzdem etwas geschafft aber hatte viel mehr Kopf frei für die Kinder und sogar Zeit, mir einen neuen Lieblingspulli zu nähen (diese Zeit hab ich mir viel zu lange nicht genommen). Natürlich sehe ich weniger Arbeit sofort ein den Seitenaufrufen. Das könnte mich nervös machen. Aber ich sehe auch wunderbare Rückmeldungen und fühl mich einfach trotzdem auf dem richtigen Weg. Mit dieser Entspannung ist auch das Hinterfragen zurückgegangen. Sehr faszinierend. Und so lese ich deinen tollen Artikel hier und nicke zustimmend: das Hinterfragen und kopflos in jeder freien Minute arbeiten ist definitiv kein Gewinn.
    Liebe Grüße,
    Maria

    • Sandra Heim 13. Dezember 2017 um 12:56 Uhr - Antworten

      Danke, liebe Maria, für Deine Rückmeldung. Ja, der Kopf wird so schnell nervös obwohl es gar nicht klar ist, ob viele Seitenaufrufe auch gleichbedeutend mit viel Erfolg sind. Oft braucht es weniger als wir denken, um unsere Wunschumsätze, etc zu erreichen. Toll, dass Du diesen inneren Freiraum für Dich geöffnet hast. Weiter so!