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Dein erstes digitales Coachingprodukt – ein bewährtes “Kochrezept” für den Einstieg.

Das Internet ist ja so ein wenig wie ein großes Buffet: Da werden Inhalte in den verschiedensten Varianten bereit gestellt, ob als Online-Kurs oder als Webinar, ob als Blogartikel, Infografik oder Checkliste. “Jeder bringt was mit” – ist die Devise. Und wie bei echten Buffets gibt es da so ein paar Rezepte, die “gehen immer”. Einen kleinen Audio-Kurs zu erstellen und Deinen Kunden/Lesern anzubieten, das kriegst Du auch als Einsteiger hin!                                                                                                                                                              

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In diesem Artikel bekommst Du das “Kochrezept” von Marit Alke an die Hand.  Die Mama von zwei kleinen Söhnen ist für mich die beste Adresse im deutschen Netz, um zu lernen, wie digitale Coachingprodukte funktionieren.

 

Digitale (Coaching-)Produkte – worum geht es da überhaupt?

1. Von zu Hause arbeiten: Für uns Mütter eine der besten Möglichkeiten, beides unter einen Hut zu bekommen. Ich arbeite von zu Hause, und zwar 100%ig.

2. In knapper Zeit möglichst viel erreichen: Auch wichtig bei unserem eingeschränkten Zeitkontingent. Ich verdiene mein Geld mit Coachingprodukten, genauer gesagt, mit Online-Programmen und mit Online-Kursen.

Online-Coachingprodukte sind Angebote, die du deinen Kunden machst, bei denen deine Präsenz nicht mehr (in so großem Maße) nötig ist, wie es bei einer Dienstleistung der Fall ist. Du “materialisierst” dein Wissen, deine Arbeitsunterlagen, deine Hilfestellungen, dein Know-how – und zwar in digitaler Form.

Jeder Text (wie z.B. dieser hier) ist materialisiertes Wissen. Aber mit dem Vormarsch des Internets sind es zunehmend auch andere Kommunikationskanäle wie z.B. Video oder Audio, mit denen du einen Mehrwert für deine Kunden stiften kannst, ohne selbst und ständig anwesend sein zu müssen. Auf meinem Blog kannst du im Glossar nochmal nachlesen, wie ich diese Begriffe definiere.

 

Den Einstieg schaffen

Soweit ist es dir wahrscheinlich schon alles klar: Zusätzliches Geld verdienen durch eBooks, Webinare oder Online-Kurse oder ähnliches – dass das machbar ist, siehst du ja bei anderen im Netz. Aber wie gelingt DIR der Einstieg? Ich weiss aus Erfahrung, dass es am Anfang alles aussieht, wie ein unbekanntes Land, für das man noch nicht mal eine zuverlässige Landkarte hat. Trotzdem kann der Einstieg auch für nicht-technikaffine Menschen gelingen, wie viele meiner Teilnehmer und Leser mir immer wieder demonstrieren.

 

Meine drei Top-Tipps für den Einstieg

  • Leg los! Mein wohl wichtigster Tipp, der gleichzeitig schon so abgedroschen ist, ist dieser: “Selbst die größte Reise beginnt mit dem ersten Schritt”. Es ist unzweifelhaft viel zu lernen, bevor du von einem Dienstleister-Geschäft dahin kommst, über das Internet deine eigenen digitalen Produkte verkaufen kannst. Aber es hilft, wie in anderen Disziplinen auch, einfach mal anzufangen. Wie und wo, das zeige ich dir ja gleich
  • Ein digitales Produkt braucht nicht fertig sein bevor du es verkaufst! Mein zweiter wichtiger Tipp ist, dass du dich von der üblichen Vorstellung löst, ein Produkt müsse komplett fertig sein, bevor du es verkaufen kannst. Ich bin großer Fan davon, Produkte mit Kunden zusammen zu entwickeln – am besten so, dass du schon Geld damit verdienst, bevor alle Inhalte fertig sind. Das geht, wenn du mit einem betreuten Coachingprogramm startest. Dabei bist du als “Trainer” noch stark involviert, arbeitest mit einer Gruppe über Online-Kanäle wie z.B. einer Facebook-Gruppe und lieferst – von Modul zu Modul – jeweils die neuen Inhalte in “materialisierter” Form. Im einfachsten Fall als PDF per Mail.
  • Überbewerte “die Technik” nicht! Und der dritte Tipp ist, dich von der Technik nicht verrückt machen zu lassen, sondern mit einer ganz offenen Haltung an all’ die vielen Dinge nach und nach heranzugehen! Das Zauberwort ist “nach-und-nach” und nicht auf einmal. Die meisten Software- Produkte sind heute so intuitiv bedienbar, dass selbst wir “unbedarften Mamis” das hinbekommen – ganz sicher! 🙂

 

Erstelle doch mal einen kleinen Audio-Kurs!

Natürlich ist ein Audio-Kurs nicht die einzige Möglichkeit, ein erstes eigenes digitales Produkt zu erstellen. Ich empfehle es deswegen, weil die technischen Hürden nicht allzu groß sind und du damit gleich lernst, dass vieles “Technische” auf den ersten Blick schwieriger aussieht als es letztlich ist. Außerdem ist es ein besonderer Mehrwert, der viel mehr Aufmerksamkeit bei deinen Kunden und Lesern erhalten dürfte, als beispielsweise ein Artikel oder ein längerer Newsletter.

Dieses erste Coachingprodukt, das du erstellst, ist allerdings (noch) nichts, womit du wahrscheinlich sofort Geld verdienen kannst. Mein Tipp: Du gehst das Ganze viel lockerer an, wenn du dich dafür z.B. erstmal mit einer eMail-Adresse oder eben einfach nur Aufmerksamkeit und Empfehlungen “bezahlen” lässt.

 

Hier das Rezept: Mini-Audio-Kurs (3 bis 5 Module)

Eignung: Ideal für Coaching-Themen aller Art; Hervorragend als Freebie für den Newsletter-Eintrag geeignet; Schafft enorm Vertrauen bei deinen Interessenten

Für unbegrenzt viele Gäste

Zutaten:

  • Ein Thema, das sich gut in mehrere sinnvoll aufeinander aufbauende Sequenzen aufbauen lässt
  • Ein USB-Mikro (z.B. Samson Meteor) oder mindestens ein USB-Headset (Mikro ist die deutlich bessere Wahl! Das interne Mikro ist nicht geeignet.)
  • Die kostenlosen Software Audacity, um das Audio aufzunehmen und zu schneiden.
  • Evtl. dieser Artikel von mir für nähere Infos: http://coachingprodukte-entwickeln.de/lern-podcast-erstellen/
  • Der Mut, deine eigene Stimme aufzunehmen und zu deinen Kunden zu sprechen 🙂

 Anleitung:

  • Beginne damit, einen knackigen, interessanten Titel für deinen Audio-Kurs zu formulieren. Das kann eine Weile dauern und darf später noch korrigiert werden.
  • Dann skizziere die Module und fülle die mit Inhalten. Nicht zu viel, lieber auf das Wesentliche konzentrieren und nicht zu weit in die Tiefe gehen!
  • Als nächstes übst du das Sprechen mit dem Mikrofon in Kombination mit Audacity, das du dir kostenlos herunterladen kannst. Probiere ein wenig herum: Wie weit muss das Mikro entfernt stehen? Die Ausschläge sollten zwischen 0,5 und 1 liegen, steuere das aus. Wie klingt der Sound?
  • Jetzt übst du, deine Botschaften zu sprechen. Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: Einige schreiben vorher alles auf und lesen dann hinterher ab, andere brauchen ein paar Stichworte und sprechen – den idealen Zuhörer vor dem inneren Auge – den Text dann frei. Zu Beginn brauche ich z.B. immer mehrere Anläufe, bis mir der Einstieg gefällt, danach spreche ich frei von der Leber weg. Aber wie gesagt, finde deinen Weg.
  • In Audacity hast du z.B. die Möglichkeit, Teile auszuschneiden – so musst du nicht jedes Mal wieder neu anfangen. Hier in diesem Mini-Erklärvideo zeige ich dir, wie ich mit Audacity meine Stimme aufzeichne und Teile rausschneide bzw. die Lautstärke partiell verändern kann.
  • Wie lang sollte ein Modul sein? Ich würde mal sagen zwischen 10 und 30 Minuten. Aber da Audios ja auch unterwegs angehört werden können, ist es nicht ganz so kritisch, wenn es etwas länger dauert.
  • Jaa – fast fertig! Und wenn du das dann alles “im Ofen” hast, sprich, zufrieden mit deiner Audio-Datei bist, dann brauchst du noch einen Encoder für Audacity, damit du es als MP3 exportieren kannst. Das ist ein leider nötiger einmaliger Einrichtungvorgang – der aber schwieriger aussieht als er letztlich ist. Wie das geht, ist hier exakt beschrieben – einfach den Schritten folgen.

Serviervorschlag:

Um deine drei bis fünf Audio-Dateien nun schmackhaft für deine Leser oder Kunden anzurichten, musst du sie erst irgendwo hochladen, um einen Link zu erhalten. MP3-Dateien lassen sich nicht per Mail verschicken, dafür sind sie zu groß.

Ich empfehle folgende Lösung:

  • Soundcloud ist im Grunde das Pendant zu Youtube was Sound-Dateien angeht. Hier kannst du deine Audios hochladen und kannst dann entweder einen Link verschicken oder sogar den Audio-Player auf deiner Webseite einbetten. Das macht optisch gleich etwas her. Dein Leser braucht nur auf einen Pfeil klicken und ab geht der Ton. Bis zu 2 Stunden Soundmaterial können dort kostenlos gelagert werden.
  • Hier in diesem Mini-Erklärvideo zeige ich, wie du bei Soundcloud deine Datei hochlädts, editierst und dann einbetten oder per Link teilen kannst.
  • Die etwas einfachere aber auch nicht ganz so elegante Alternative ist, die Audio-Datei per Dropbox-Link zu teilen (oder über eine andere Cloud-Festplatte wie z.B. Google Drive, amazon Clouddrive o.ä.). Dann hat dein Leser keinen Player und spielt die MP3 auf seinem am Rechner installierten Soundplayer ab – das ist ja für den Anfang auch in Ordnung.

 

Praxisbeispiel: Sandra’s und mein Mini-Audio-Kurs “Vorankommen trotz wenig Zeit”

An unserem Beispiel kannst du dir anschauen, wie unterschiedlich du ein und diesselbe Audio-Datei ausliefern / “servieren” kannst. Bei Sandra erhältst du nach dem Eintragen in ihr eMail-Formular die drei Links zu den Modulen nacheinander zugeschickt. Bei mir auf der Webseite sind die Soundcloud-Links in die Webseite eingebettet und die Seiten miteinander verlinkt.

Übrigens: Um so ein Interview aufzunehmen, brauchst du zusätzlich noch einen Recorder, der Skype-Gespräche aufnehmen kann. In dem Fall habe ich den Call Recorder for Skype genutzt (Mac), Pamela ist eine Alternative für Mac und PC. Die aufgenommenen Audio-Datei wird wie gehabt mit Audacity bearbeitet.

 

Du bist dran! Los geht’s

Nun hast du alle Infos, die du zum Start brauchst – jetzt liegt es an dir, dieses Rezept einfach einmal nachzukochen 😉

 

Marit Alke bloggt auf www.coachingprodukte-entwickeln.de und zeigt Trainern, Coaches und Beratern, wie sie mit eigenen Online-Produkten mehr Menschen erreichen und sich aus dem Tausch Zeit-gegen-Geld lösen können. Noch für kurze Zeit kannst du dir auf ihrer Seite das kostenlose Starter-E-Book anfordern, dass dir einen Überblick darüber verschafft, was für Möglichkeiten es gibt, mit eigenen Produkten Geld zu verdienen – und welche Einstiegsstrategie Marit empfiehlt.

 

Welche Erfahrungen hast Du bisher mit digitalen Coachingprodukten gemacht? Was sind Deine größten Herausforderungen oder Erfolge in dem Bereich? Marit und ich freuen uns über Dich in den Kommentaren 🙂

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