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Mehr Zeit für Dich. Machbare Erholung für erschöpfte Business Mamas

Wir Mütter hätten definitiv ein Problem weniger, wenn wir die Zeit einfach ausdehnen könnten. So zwei, drei Stunden mehr am Tag, die nur uns gehören – eine paradiesische Vorstellung. Doch eigentlich braucht es gar nicht viel Extra-Zeit, um innerlich abschalten und auftanken zu können. Auch ein minimalistisches Erholungsprogramm kann Deine Lebensgeister erquicken.

Urlaubsreif. So haben wir uns dieses Jahr nach den Sommerferien gefühlt, mein Mann und ich. Obwohl wir zwei wunderschöne Wochen in Frankreich hatten, bei Freunden in der Schweiz waren und die Berge der Rhön hochgewandert sind.

Doch nach sechs Wochen Kinder von morgens bis abends waren wir auch ganz schön platt. „Wie machen das nur andere Eltern?“

Kürzlich telefonierte ich mit meiner Freundin Sophia, die selbst zwei Kinder hat und wir kamen beide zu dem Ergebnis: „Irgendwie haben Eltern gar keinen Urlaub.“

Früher als Noch-nicht-Mamas, da konnten wir einfach mal einen Tag im Bett bleiben oder im Urlaub einen ganzen Dan Brown Roman lesen. Heutzutage erklingt auch an Sonn- und Feiertagen ein liebliches Stimmchen: „Mama, wann gibt es endlich Früühstüück?“

Meine Methode trotzdem Kraft zu tanken geht so:

 

1. Akzeptiere Deine Erschöpfung

Die „gesunde Balance zwischen Familie und Beruf“ ist meiner Meinung nach ähnlich irreführend wie die „sanfte Geburt“. Geburten sind nicht sanft. Sie sind rollende Tsunamis. Und Eltern befinden sich selten in Balance, denn sie geben alles für ihre Kinder.

Mich erleichtert es augenblicklich, wenn ich diesen Zustand der Erschöpfung einfach akzeptiere, statt damit zu hadern.

Früher habe ich den Fehler gemacht, Gelegenheiten für richtige Erholung hinterher zu trotten wie der Esel der Karotte. Das hat mich viel mehr Kraft gekostet als in meinen Erschöpfungsmomenten einen natürlichen Ausdruck meiner jetzigen Lebenssituation zu sehen.

Heute versuche ich die Situation so stehen zu lassen, wie sie ist: „Okay, ich sehne mich nach Ruhe, und momentan ist keine Gelegenheit für Tiefenentspannung in Sicht. Ende der Durchsage.”

Dazu kommt, dass ein Strandurlaub wie zu Nicht-Mama-Zeiten natürlich schön wäre. Doch niemals würde ich meine kinderlose Vergangenheit mit meinem glücklichen Familienleben tauschen wollen.

Falls Du gerade erholungsbedürftig bist, lese diesen Satz laut vor:

“Okay, ich sehne mich nach Ruhe, und momentan ist keine Gelegenheit für Tiefenentspannung in Sicht. Ende der Durchsage.”

 

2. Definiere Dein machbares MUSS

Zu akzeptieren, dass Erschöpfung ein natürlicher Bestandteil von Elternschaft ist, heißt natürlich noch lange nicht, dass Du Dir für die nächsten Jahre keine Zeit für Dich mehr einräumst. Ganz im Gegenteil!

Es geht darum, potentielle Schlupflöcher im normalen Tagesablauf zu erkennen und diese sinnvoll und konsequent mit Selbst-Fürsorge zu füllen.

Dazu darfst Du Dir zunächst einmal klar darüber werden, was Dich wirklich mit Vitalität erfüllt.

Meine Liste an Aktivitäten, die ich gerne täglich oder wöchentlich für meine körperliche und geistige Erholung umsetzen würde, ist im Grunde endlos:

  •  Yoga machen
  • frische Smoothies zubereiten
  • 3 Liter Wasser trinken
  • Tagebuch schreiben
  • Joggen gehen
  • ein zweites Mal das Personal Power Programm von Anthony Robbins machen
  • bewusst atmen
  • meine inneren Welten kontemplativ erforschen
  • einfach nur Musik hören
  • in der Badewanne liegen
  • die Manifestations-Techniken trainieren, die ich bei meinem Lehrer Ramtha gelernt habe
  • bewusste Zeit mit meinem Mann verbringen

um nur mal ein paar Dinge zu nennen… 🙂

Der Versuch das ganze Programm in meinen Tagesablauf einzubauen wäre natürlich hoffnungslos. Also habe ich mich gefragt:

Was ist das absolute MUSS, das ich von dieser Liste umsetzen kann, um gut drauf zu sein?

Mein MUSS besteht aus 30 Minuten jeden Tag Manifestations- und Konzentrations-Training. Danach bin ich erfrischt, mit Energie erfüllt und optimistisch.

Wie sieht Deine Erholungs-Liste aus? Welche Aktivitäten haben den größten Erholungs-Effekt auf Dich? Nenne mindestens 5 Punkte:

1 _______________________________

2 _______________________________

3 _______________________________

4 _______________________________

5 _______________________________

 

Was davon ist das machbare MUSS, das Dich regelmäßig mit Energie durchflutet?

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 3. Lass Dich auf ein tägliches Date mit Dir selbst ein – auch nur für 5 Minuten 

Sobald Du weißt, was Dein MUSS ist, schaust Du, wann Du es in Deinen Tag am besten einfügen kannst.

Bei mir ist es der Morgen, bevor alle anderen wach sind. Da nehme ich mir eine halbe oder dreiviertel Stunde nur für mich. Dazu muss ich früher aufstehen und das ist manchmal sehr unangenehm, weil es so kuschelig ist zwischen meiner Tochter und meinem Mann.

Doch wenn ich liegen bleibe, dann fehlt mir diese halbe Stunde den ganzen Tag. Dann bin ich unausgeglichener, unproduktiver, unfreundlicher… und mein erschöpftes Selbst meldet sich plötzlich wieder ganz laut.

Wann ist Deine beste Zeit für Dein MUSS?

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Was kannst Du tun, um Dir diese Zeit zu sichern?

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Womit könntest Du Dich belohnen, wenn Du Deinem MUSS für eine erste Woche treu bleibst?

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Jetzt bin ich gespannt, Dein MUSS zu erfahren. Was ist das Minimum an Erholungsprogramm, das Du täglich möglich machen kannst? Wie gehst Du mit Erschöpfung um? Die anderen Mamas und ich freuen uns über Dein Kommentar!

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