“Mompreneur des Monats” – Die Auszeichnung für Mütter mit eigenem Business

2014-04-25T10:17:47+00:00Von |23 Kommentare

Selbständige Mamas haben oft  die gleichen Herausforderungen zu meistern und können viel voneinander lernen, wenn sie sich zusammentun. Deswegen rufe ich hiermit eine neue Auszeichnung ins Leben: Die Mompreneur des Monats! Das ist der englische Begriff, der “Mama” und “Unternehmerin” in einem Wort verbindet. 

Alle vier Wochen werde ich Dir ab sofort eine Mutter im Interview vorstellen, die sich auf dem gleichen Weg befindet wie Du. Vielleicht schon weiter vorne, vielleicht erst ganz am Anfang. Mit dem Ziel, dass wir uns gegenseitig inspirieren, stärken und wertschätzen. 

Tataaaa!!! Mompreneur des Monats, Nummer 1:

Selbstwert-Coach und Numerologin Petra Schwehm

 

„Das Schwierigste für mich war, den Mut zu entwickeln, mich und meine Angebote zu zeigen.” 

Petra hat ihr jetziges Business 2013 gegründet, nachdem sie viele Jahre als Kommunikationswirtin unter anderem in New York und bei IntSel, der Firma ihres Mannes tätig war. 

Ihre Ausbildungen zur Ganzheitlichen Gesundheitsberaterin und zur Numerologischen Lebensberaterin fließen in ihr Wirken als Selbstwert-Coach ein und machen sie zu einer einfühlsamen Unterstützung vor allem für Frauen in Umbruchsituationen. 

Die 36jährige Fränkin lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen (2 und 5 Jahre alt) im idyllischen fränkischen Seenland. Sie ist übrigens genauso sympathisch wie sie auf dem Foto aussieht 🙂 Du findest sie unter: www.petraschwehm.de

MAMA Revolution: Wie stellst Du Dich potentiellen Kunden vor?

Petra Schwehm: Ich bin Selbstwert-Coach. Ich unterstütze Frauen mit großen Träumen ihr Potenzial zu entfalten. So dass sie ein erfolgreiches Leben führen, das sich im Einklang mit ihrem Herzen befindet. Ich konzentriere mich dabei unter anderem auf die Numerologie, weil ich an Hand von Geburtstag und Geburtszeit wesentliche Persönlichkeitseigenschaften und Stärken erkennen kann.

MAMA Revolution: Welche Angebote hast Du für Deine Kundinnen entwickelt?

Petra Schwehm: Ich biete eine numerologische Auswertung der Geburtszahlen in schriftlicher Form an und als Zahlenrad-Numeroskop mit anschließender persönlicher Beratung. Als Folge-Angebot können meine Klientinnen eine mehrwöchige Coaching-Begleitung bei mir buchen. Die Preise, die ich dafür verlange, liegen zwischen 90 und 225 Euro.

MAMA Revolution: Wie würdest Du Deine Lieblingskundin beschreiben?

Petra Schwehm: Meine Idealkundin befindet sich in einer Umbruchsituation und sucht Klarheit und Bestätigung hinsichtlich ihres weiteren Weges. Sie ist sich unsicher, ob das, was sie tut oder tun möchte auch richtig ist, und ob sie dabei ihrem Gefühl vertrauen kann.

Sie ist offen für Neues und überwiegend positiv eingestellt. Sie hat sich aber ein Stück weit von sich selbst entfernt, ihre eigenen Bedürfnisse vernachlässigt und konzentriert ihre Energie oft auf andere Menschen (Kinder, Mann, Verwandte) oder auf einen energiezehrenden Job. Deswegen fühlt sie sich immer wieder ausgelaugt.

“Meine Idealkundin hat Angst, von anderen abgelehnt und als egoistisch bezeichnet zu werden, wenn sie sich als die wichtigste Person in ihrem Leben anerkennt.” 

Sie will wieder in ihre weibliche Kraft und Stärke kommen und ein glückliches, sinnvolles und erfolgreiches Leben führen.

MAMA Revolution: Wann hast Du Dich dazu entschieden ein eigenes Business zu gründen? Was war der Schlüsselmoment?

Petra Schwehm: Ich war 23 Jahre alt und unzufrieden in meinem damaligen Job, als der Wunsch und das Gefühl in mir entstand meinen „Wert“ selbst bestimmen zu wollen, nicht definiert durch Vorgesetzte und festgeschriebene Gehälter.

Mit 27 machte ich mich dann zum ersten Mal selbständig. Damals umfasste mein Angebot unter anderem Wellness-Massagen, und ich versuchte einen „Hallo Göttin“ Workshop ins Leben zu rufen.

Dann lernte ich meinen Mann kennen, fokussierte mich auf ihn und unterstütze ihn in seinem Business.

“Ich habe meinen Mann unbewusst als Ausrede benutzt, mich nicht weiter um mein Business kümmern zu können, weil ich insgeheim Angst vor meiner eigenen Macht hatte.”

Der starke Drang und das Sehnen nach meinem eigenen Business ließen mich aber nicht los, und deshalb startete ich – nachdem meine beiden Söhne geboren waren -mit frisch gewonnener Klarheit und Zielstrebigkeit von Neuem.

MAMA Revolution: Wie bist Du zu Deinen ersten zahlenden Kundinnen gekommen?

Petra Schwehm: Ich bin letztes Jahr mit einer neuen Internetseite online gegangen, die ich mit WordPress auch selbst gestaltet habe. Dort veröffentliche ich regelmäßig Blog Beiträge und jeder, der sich bei mir einträgt, bekommt mein kostenloses e-Buch „9 Praxis-Tipps für mehr Selbstwert.“

  • Die Numerologie-Beratungen habe ich am Anfang kostenlos gegeben. Meine erste zahlende Kundin ist aufgrund einer Empfehlung einer Frau gekommen, die zuvor eine Gratis-Beratung von mir bekommen hatte.
  • Dann habe ich beispielsweise einer Bekannten ein Numerologie-Geburtstagsgeschenk gemacht, und sie hat für ihren Freund das gleiche gegen Bezahlung gebucht.
  • Eine andere Kundin hat mein e-Buch und ein paar Artikel in meinem Blog gelesen und dann meine Dienstleistung gebucht.

MAMA Revolution: Wie organisierst Du die Betreuung Deiner Kinder und Deine Arbeitszeiten?

Petra Schwehm: Meine zwei Söhne gehen vormittags und ein paar Nachmittage in den Kindergarten beziehungsweise in die Krippe, das verschafft mir viel Freiraum. Mittwochs ist bei uns „Papa-Tag“, da kümmert sich mein Mann von morgens bis abends um die Kinder. Er ist auch selbständig und kann sich das so einteilen.

Von Freitag Mittag bis Sonntag Abend widme ich mich dann voll und ganz meinen Kindern und unternehme viel mit ihnen. In dieser Zeit bin ich dann auch ganz alleine für sie da, weil mein Mann am Wochenende so gut wie immer arbeitet.

MAMA Revolution: Was waren die bisher größten Business Herausforderungen für Dich und was hast Du daraus gelernt?

Petra Schwehm: Das Schwierigste für mich war, den Mut zu entwickeln, mich und meine Angebote zu zeigen. Und einfach darauf zu vertrauen, dass sich alles entwickelt, wenn ich dranbleibe und mir selbst treu bin.

Am Anfang ist mir meine Angst wie ein Ungeheuer vorgekommen, als ich dann aber trotzdem durch die Angst hindurchgegangen bin, wurde mir klar, dass es gar nicht schlimm ist.

Ich habe gelernt, auf die Unterstützung und die Zeichen des Universums zu achten, vor allem weil Hilfe meistens dann gekommen ist, wenn ich sie am wenigsten erwartet habe.

MAMA Revolution: Der amerikanische Autor Simon Sinek behauptet, dass Menschen und Firmen mit einem klaren „Warum“ erfolgreicher sind als andere. Was ist Dein „Warum“, der tiefere Beweggrund hinter Deiner Business Idee?

Petra Schwehm: Mein Warum ist das woran ich glaube: Ich glaube, dass Deine Träume und Visionen Wegweiser  Deiner Seele sind. Ich glaube, dass Du ein selbstbestimmtes Leben führen und Dich immer für Dich entscheiden kannst.

Und ich glaube, dass Du eine machtvolle Schöpferin bist, ausgestattet mit allem Rüstzeug, um das Leben zu führen für das Du Dich entschieden hast, bevor Du hierher gekommen bist.

MAMA Revolution: Was sind Deine wichtigsten Tipps für andere Mompreneurs?

  • Kümmere Dich um Dich. Wenn es Dir gut geht, geht es auch Deinen Kindern gut.
  • Suche Dir Unterstützung von gleichgesinnten Mamas, die auch ihr eigenes Business leben (wollen) und tausche dich regelmäßig mit ihnen aus.
  • Achte und respektiere Dich für die unglaubliche Leistung, die Du vollbringst. Kinder und Dein eigenes Business zu vereinen ist eine Meisterschaft.

MAMA Revolution: Gibt es sonst noch Erfahrungen oder Einsichten, die Du gerne teilen würdest?

Petra Schwehm: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sehr unbefriedigend ist, wenn ich mich unter Druck setze oder etwas erzwingen möchte. Wenn ich mir aber bewusst Zeit und Raum gebe und mir erlaube, mich in meiner eigenen Zeit zu entwickeln, dann befreit mich das und setzt kreative Energien frei.

MAMA Revolution: Vielen herzlichen Dank, Petra und alles Gute für Deinen eigenen Weg!

Gerne kannst Du Dich selbst oder eine andere Mutter als nächste Mompreneur des Monats vorschlagen. Entweder in den Kommentaren oder per eMail an sandra@mamarevolution.de

Hast Du Fragen an Petra? Was sind Deine wichtigsten Tipps für andere Mütter? Petra und ich freuen uns von Dir in den Kommentaren zu erfahren!

 

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23 Kommentare

  1. Erika 29. April 2014 um 10:01 Uhr - Antworten

    Das ist eine ausgezeichnete Idee Sandra! Herzlichen Glückwunsch Petra. Ich stimme dir bei dieser Aussage vollkommen zu:
    ‘Ich habe gelernt, auf die Unterstützung und die Zeichen des Universums zu achten, vor allem weil Hilfe meistens dann gekommen ist, wenn ich sie am wenigsten erwartet habe.’
    Wir müssen nicht alle Antworten im Voraus wissen. Je mehr wir vertrauen und uns führen lassen, desto einfacher wird es. Alles geschieht zur rechten Zeit, wenn die Zeit bzw. wir selbst dafür reif sind.

    • Sandra Heim 2. Mai 2014 um 9:26 Uhr - Antworten

      Danke, liebe Erika! Ich kann Dir nur zustimmen. Vertrauen ist eines der wichtigsten Bestandteile auf dem Weg Träume wahr zu machen! Vor allem, wenn man Neuland betreten möchte. Ganz liebe Grüße!

      • Petra Schwehm 5. Mai 2014 um 9:18 Uhr - Antworten

        Lieben Dank!
        Ganz genau. Im Vertrauen entsteht Wachstum und neue Perspektiven öffnen sich.
        Deine Inspirationen sind wundervoll, Erika.

  2. Nina 28. April 2014 um 14:50 Uhr - Antworten

    Oooohhhhh! Sandra, welch’ großartige Idee! Genau das Richtige an diesem Tag – hab zwei neumondige Kinder zuhause und schwenke schon die weiße Flagge… 😉 Heute geht es also mal wieder schwerer. Dein Beitrag ist wie Schoki für meine Mompreneur-Seele! Weiter so! Und sehr fein, von Petra zu lesen!Aaaaaaallleees Liiiieeebbeee!!!!!!!!

    • Sandra Heim 29. April 2014 um 7:48 Uhr - Antworten

      Liebe Nina, Deine lebendige Energie kommt bis hier rüber – trotz der weißen Flagge 🙂 Ich freu mich, dass wir Schoki für Deine Mompreneur-Seele sind! So viele tolle Frauen hier. Vielen Dank!

      • Petra Schwehm 5. Mai 2014 um 9:11 Uhr - Antworten

        Liebe Nina,
        ich bewundere dich für deine Energie, dein authentisches Sein und dein Wirken. Danke dass es dich gibt!

  3. Roxy 26. April 2014 um 16:23 Uhr - Antworten

    Super Idee, Liebe Sandra! Viel Erfoøg weiterhin, Liebe Petra!

    • Petra Schwehm 28. April 2014 um 7:41 Uhr - Antworten

      Merci! Ich bin schon auf die nächste Mompreneur des Monats gespannt, wie wär’s Roxy? 🙂

      • Sandra Heim 28. April 2014 um 9:22 Uhr - Antworten

        Danke, Roxy! Ja, Du würdest auch gut zu uns passen 🙂

  4. Anita Högler 26. April 2014 um 14:47 Uhr - Antworten

    Hallo liebe Sandra,
    Danke für diesen Artikel und diese tolle Idee

    Danke auch an Petra Schwehm.

    Ich kann mich eigentlich nur an Christina Emmer anschliessen. Wenn es uns Müttern gut geht , geht es allen in der Familie gut.
    Liebe Grüße
    Anita

  5. Birgit Sontag 26. April 2014 um 13:32 Uhr - Antworten

    Hi Sandra und Petra,

    toller Artikel! Eine gute Idee, mal zu sehen, wie es anderen Mums bezüglich eigenem Business so geht und was sie sich alles haben einfallen lassen und wie sie es umsetzen und in ihr Lebensumfeld einbauen.
    Ich bin ja gerade extrem dabei zu gucken, was genau ich machen will. Dabei bin ich bereits “weit gereist”. Das anvisierte Jurastudium als Späteinsteiger nach Kinderpause erscheint mir gar nicht mehr so attraktiv, seit ich erkannt hab, dass das nur ein herkömmlicher Weg war, sein Ego zu füttern und Ansehen zu erlangen. Was “Gescheites” zu machen, was “Sicheres und was “Angesehenes” Ein Weg mit recht männlichem Touch und entsprechend hart, so empfinde ich es mittlerweile. Ich habe entdeckt, dass es da noch einen anderen Weg gibt, einen viel weiblicheren, sanfteren Weg.
    In einem Buch las ich folgendes Zitat: Habe Mut, die Kraft deiner Weiblichkeit zu leben. Anstatt Männer nachzuahmen, anstatt typisch männliche Macht übernehmen zu wollen, anstatt sich selbst, der Natur und anderen Lebewesen einen engen Willen aufzuzwingen und den eigenen Erfolg mit dem Absturz anderer zu erkaufen, erlerne einen neuen Tanz. Einen femininen Tanz. Den Tanz des Weiblichen. Es ist der anmutige, freudevolle, pulsierende Tanz des Lebens. Ein Tanz der Liebe, der Freude, der Schönheit. Ein Tanz, der die Quelle deiner Lebenskraft und Schöpferkraft öffnet.

    -Karin Kolland-

    Und nun besinne ich mich eher auf die Richtung Menschen helfen ein erfüllenderes Leben zu führen. Psychologie, Gesundheit, Spiritualität, das sind doch alles Dinge, die mich schon lange interessieren, viel länger als der Jurakram. Das ist doch eigentlich viel zu eng für mich, obwohl ich Struktur schon sehr mag und brauche, ich hab ein starkes Freiheits. und Entfaltungsbedürfnis. Das ist in einer solch konventionellen Branche nicht gegeben und vielleicht in keiner Festanstellung. Es wird schon seinen Grund und Sinn haben, weshalb ich von heut auf morgen arbeitslos wurde und plötzlich keine Anstellung mehr fand trotz größter Bemühungen.

    Jetzt konzentriere ich mich nur noch auf positive Themen, die zu mir passen und mich leicht und frei und glücklich sein lassen. Da will ich beruflich hin, alles andere bringt nichts. Also nix mit Festanstellung, raus aus der Komfortzone und gucken, was wirklich in mir steckt und auf welchem Gebiet genau ich mit meinen Fähigkeiten und Talenten anderen was echtes zu geben habe. Mein neues Lebensgefühl und immer stärker werdendes Bedürfnis nach Freiheit und Entfaltung und Lebensgenuß und -freude lässt mich sogar von der eigenen Reisevermittlung spinnen oder Hochzeitsreisen am Traumstrand organisieren oder ähnliches. Ausgereift ist das noch nicht, ist vielleicht nur dieses einfach-ausleben grade. Ein wenig Ideen basteln. Die Petra hat mir mit dem Beitrag sogar gezeigt, dass ich nichtmal das Thema ausklammern muss, was ein wenig in die esoterische Ecke reingeht. Numerologie, Astrologie und vieles andere, warum nicht? Interessiert mich doch auch schon so lange. Aber es ist halt “nix Gescheites” 🙂 tja… muss es das überhaupt? Oder ist alles was Gescheites, wenn es einfach nur das ist, was den eigenen Talenten und Interessen entspricht, auch ohne Unischeine oder sowas? Mein Ex und seine Familie haben mich immer belächelt wegen meiner Spinnereien, von wegen Waldorfschule für die Kinder und Bioessen, das ist alles unnötig oder Geldverschwendung, meinten sie. Ich meine was andres und ich folge meinem Empfinden und nicht dem, was andre meinen. Alles Lernprozesse, aber wir schaffen das alle und im Business sind wir dann umso besser. 🙂

    • Petra Schwehm 28. April 2014 um 7:35 Uhr - Antworten

      Liebe Birgit,
      die Frage ist ja: Wer definiert, ob das was du tust etwas „Gescheites“ ist? Wenn es dich erfüllt, glücklich macht, du deiner Freude folgst, dann bist du ein Segen für die Menschheit. Und inspirierst damit andere, das gleiche zu tun.
      Wenn mir kritische Stimmen begegnen, frage ich mich: Wieso erlebe ich das? Wo in meinem Leben kritisiere ich mich selbst? Nein-Sager wie dein Ex und seine Familie können dir dabei helfen, selbstbewusster zu werden und zu dir zu stehen, auch wenn sie über deine Ideen lachen. Na und? Es ist ja dein Leben, nicht ihres. Meine Erfahrung war und ist, je mehr ich das tue was sich für mich stimmig anfühlt, desto gefestigter bin ich in mir und desto weniger irritieren mich Nein-sager und Kritiker.
      Es freut mich, dass dir unser Interview gefallen hat. Viel Erfolg für deinen weiteren Weg!
      Alles Liebe, Petra

      • Sandra Heim 28. April 2014 um 9:17 Uhr - Antworten

        Liebe Birgit, ich finde es super, dass Du gerade so mutig Deinen eigenen Weg einschlägst und bereit bist, die alten Statussymbole aufzugeben. Ich bin sehr gespannt, wo Dich Dein Weg hinführen wird mit der Kraft Deiner authentischen Weiblichkeit. Ich kann Petra nur zustimmen, wenn Du Deiner Freude folgst, dann inspirierst Du andere, das gleiche zu tun und ich finde es sehr inspirierend von Deinen neuen Ideen und Visionen zu lesen. Viel Erfolg und alles Liebe! Sandra

  6. Christina Emmer 25. April 2014 um 18:57 Uhr - Antworten

    Hallo liebe Sandra,
    danke für diesen wundervollen Artikel und die wunderbare Idee dahinter!

    Und ein Danke an Petra für ihre Offenheit und Klarheit. Genau das brauchen wir Mompreneure, denn in meinem Umfeld sehe ich genügend Mamas, ob nun selbständig, angestellt oder zu Hause, die sich gegenseitig eher Konkurrenz (wer hat das bessere Lebensmodell, wer ist die bessere Mum?) machen, als sich zu unterstützen. Dabei sitzen wir doch alle im gleichen Boot. Wir alle wollen ein glückliches Leben für uns und unsere Kinder.

    Und jeder verwirklicht das eben auf seine Weise.

    “Kümmere Dich um Dich. Wenn es Dir gut geht, geht es auch Deinen Kindern gut.” – DAS kann man gar nicht oft genug wiederholen und möglichst laut! 🙂

    Liebe Grüße
    Christina

    • Sandra Heim 26. April 2014 um 10:15 Uhr - Antworten

      Danke Christina für Dein liebes Feedback! Genau so sehe ich es auch – es ist genug für alle da und wenn wir uns gegenseitig unterstützen kommen wir alle leichter voran. Ganz liebe Grüße. Sandra

    • Petra Schwehm 28. April 2014 um 7:14 Uhr - Antworten

      Danke für deinen Beitrag und deine anerkennenden Worte, Christina!
      Ja, Sandra ist ein wundervolles Vorbild mit ihrer Revolution, wie wir Mütter solidarisch miteinander umgehen können. Eine echte Rebellin 😉
      Ich denke, wenn jede Frau lernt, sich selbst und ihren individuellen Weg wertzuschätzen, dann lässt die Konkurrenz anderen Müttern gegenüber automatisch nach.

      • Sandra Heim 28. April 2014 um 9:23 Uhr - Antworten

        Petra, Du bist echt süß, danke! Kann das Kompliment an alle hier nur zurück geben 🙂

  7. Stephanie Borowski 25. April 2014 um 10:52 Uhr - Antworten

    Hallo liebe Sandra,

    es gruselt mich, denn genau deinen Artikel, dachte ich gerade vor ein paar Tagen, als ich mal wieder mit meiner Schwiemu gestritten habe.

    Deine Aktion finde ich absolut lobenswert und super klasse. Und ja ich würde mich auch über sowas freuen! 😉

    Das ist wirklich ein großes Thema mit der Anerkennung und leider ist es einigen immer noch nicht bewusst, das eine Mutter in ihrem eigenen Business MEHR zu wuppen hat als vielleicht Angestellte Mamis.
    Die eigene Familie nimmt immer alles so hin und ich für meinen Teil bekomme eher wenig Anerkennung von der Familie.
    Bei mir ist es noch ein bisschen schwieriger, ich habe den Kontakt zu meinen Eltern und Bruder mehr oder weniger abgebrochen wegen verhärteten Meinungsverschiedenheiten und meine Schwiegereltern sehen immer nur den arbeitenden Sohn! Durfte mir gerade letztens anhören, als ich darauf aufmerksam machte das ICH ja alles alleine mache, neben meinem Job, was ich denn für ein Problem habe. Nachdem ich fest meinen Standpunkt, der Mann im Haus muss auch mal was tun kund getan hatte, kam der Spruch (haltet euch fest!) : Wieso was tun? Er arbeitet doch den ganzen Tag, ist das nicht genug?! Und ich muss euch sagen, nein es ist nicht genug! oder was meint ihr? 😉 Ich bin der Meinung der Mann kann doch auch mal eine Wäsche anschalten am Abend oder den Geschirrspüler ausräumen… Wir sind schließlich nicht mehr im “Mittelalter”, wo sich die Männer vergnügen und die Frauen nur machen..
    Deshalb liebe Sandra finde ich deinen heutigen Artikel einfach wunderbar, WIR haben Anerkennung verdient!
    Denn wir sitzen ja nicht nur Kaffee trinkend zu Hause, sondern wenn keine Kunden/Klienten kommen, dann machen wir noch Haushalt, pflegen das kranke Kind, gehen mit dem Hund um den Block und gießen im schlimmsten Fall wenn die Nachbarn im Urlaub sind auch noch deren Blumen!
    *jetzt muss ich schon selber lachen, weil das genau meine Arbeiten zur Zeit sind* 😀
    Eine liebe Freundin von mir sagt immer: Was du alles machst am Tag… klopfst du dir auch mal selbst auf die Schulter? Ihr könnt mir glauben, da hab ich sie angeschaut wie ein Fahrrad und meinte neee warum? Als sie sagte na überleg doch mal was du so machst am Tag, da musst du dich doch auch mal selbst loben!!! Und sie zeigte mir die Handbewegung dazu! 😉 Sie sagte klopfe dir auf die linke oder rechte Schulter mit der gegenüberliegenden Hand und sage zu dir : GOOD JOB!!!! 🙂
    Ich bin ihr sehr dankbar, denn wenn ich mal wieder eine Herrausforderung gemeistert habe, tue ich es und es fühlt sich richtig gut an!! 😉

    Also Mädels in Zukunkt, “good job” to yourself!

    Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.
    Stephanie

    • Sandra Heim 26. April 2014 um 10:08 Uhr - Antworten

      Liebe Stephanie,

      das klingt nach einem klaren Fall für MAMA Revolution 🙂 Und zwar nach Deiner ganz eigenen zuhause! Schritt 1 machst Du bereits super – nämlich, Dich selbst anerkennen. Good Job to yourself ist klasse 🙂 Schritt 2 müsste sein, einen guten Weg mit Deinem Mann zu finden. Ich kenne Deinen Mann nicht, aber überlege mal, wie Du mit ihm sprechen musst, damit Deine Botschaft auf offene Ohren trifft. Vorwurfsvoll funktioniert meistens nicht so gut – zumindest nicht bei meinem 😉 Und wenn Du das geschafft hast, dann spielt es keine Rolle mehr, was Schwiemu denkt…

    • Petra Schwehm 28. April 2014 um 6:47 Uhr - Antworten

      Das machst du genau richtig, Stephanie!
      Es ist so wichtig, sich über seine eigene Leistung bewusst zu sein. Dann kann man sich auch dafür loben und anerkennen.
      Wenn du das Ganze noch vertiefen möchtest: Setze dich abends vorm Schlafengehen hin und gehe in Gedanken das durch, was du tagsüber alles „geschafft“ hast. Noch wirksamer ist, es aufzuschreiben.
      Ich wünsche dir viele schöne Selbst-Anerkennungs-Momente!
      Und was deinen Mann angeht: Frage dich mal was du (energetisch) aussendest, das ihm das Gefühl gibt, er braucht sich nicht im Haushalt zu engagieren.
      Alles Liebe, Petra