Du möchtest richtig sichtbar sein und hältst Dich gleichzeitig zurück? Was, wenn ich ausgelacht oder ignoriert werde? Sichtbarkeit im Online Business gewinnt aus der Perspektive weiblicher Geschichte eine neue Dimension. Lese weiter und lerne, warum Du den Rückenwind Deiner Ahninnen bei all Deinen Vorhaben besitzt!

 

Im Februar 2014 hat mich meine damalige Webdesignerin mit einem Klick auf den Veröffentlichen-Button in die Sichtbarkeit mit meinem neuen Online Business MAMA Revolution geschubst.

Zuvor hatte ich viele Monate in die Ausarbeitung meines Online-Auftritts gesteckt.

Alles war zu diesem Zeitpunkt fertig durchdacht, getextet und gelayoutet: Meine Positionierung, meine ideale Kundin, mein Angebot, mein Branding.

Trotzdem wollte sich ein Teil von mir am liebsten weiterhin verstecken und bloß keine Sichtbarkeit im Online Business erzeugen:

  • “Deine Webseite ist doch noch längst nicht fertig!”
  • “Du solltest die Veröffentlichung wieder rückgängig machen und noch ein bisschen am Layout feilen.”

 

SICHTBARKEIT – es ist ein Schlüsselwort für Mütter und Frauen, die sich selbständig machen.

Als Coach erlebe ich bei meinen Kundinnen immer wieder die gleiche zögerliche Zurückhaltung, die ich selbst überwinden musste für meinen Business-Start.

Ich habe natürlich den großen Vorteil, dass ich nach all den Coachings mit starken Frauen erkennen kann:

“Diese Angst, die Du davor hast, Dich sichtbar zu machen, gehört dazu. Sie ist wie ein Tor, durch das Du hindurchgehen musst. Und auf der anderen Seite wartet Dein Leben als unabhängige Unternehmerin.”  

Dazu kommt, dass es immer wieder neue Ebenen der Sichtbarkeit gibt, die in einem authentischen Business erklommen werden wollen.

Es geht immer noch etwas tiefer, noch etwas offener, noch etwas ehrlicher.

Ich habe noch lange nicht alle Teile von mir, die ich ausdrücken möchte, frei und offen gezeigt. Das ist meine nächste Herausforderung, mein nächstes Level.

 

“Was bedeutet es Deiner Großmutter oder Urgroßmutter, dass Du Dich zeigen und verwirklichen kannst in Form eines authentischen Business?”

Vergangene Woche, zum Start meines Coaching-Jahresprogramms “Rückenwind”, hatten alle 8 Teilnehmerinnen die Aufgabe einen Brief an sich selbst aus der Perspektive einer weiblichen Vorfahrin zu schreiben.

Die Briefe waren sehr bewegend, verfasst aus der Perspektive von Frauen, die kaum Chancen zur Freiheit und Selbstverwirklichung hatten. Der Krieg, das Überleben, die unterdrückten Sehnsüchte.

Als Nachfahren sind wir nicht unbeeinflusst davon, unsere Ängste haben ihren Ursprung in dieser Vergangenheit.

Gleichzeitig hatten aber auch alle Ahninnen einen ganz klaren Auftrag an uns:

“Nutzt Eure Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung.”

Eine Großmutter schrieb ihrer Enkelin: “Du kannst frei sein. Mach etwas daraus und flieg!”

 

Deine Selbstverwirklichung ist wichtig

Sichtbarkeit im Online Business ist in diesem Kontext gar nicht so sehr eine Frage der Reichweite. Es ist vielmehr ein innerer Shift hin zu der Erkenntnis:

“Mein Business ist wichtig. Meine Selbstverwirklichung ist wichtig. Ich bin wichtig.”

Was bedeutet es also, wenn Deine Sichtbarkeit letztendlich ein Ausdruck Deiner Freiheit und ein Auftrag Deiner Ahninnen ist?

 

1. Entspanne Dich

Zu verstehen, dass Du Ahninnen hinter Dir stehen hast, die Dich fliegen sehen wollen, heißt nicht, dass Du in blinden Aktionismus für erhöhte Leserzahlen verfallen musst. Sichtbarkeit ist vielfältig und auch dann effektiv, wenn Du Dich zunächst im kleinen Kreise zeigst. Das können Deine Familie, Nachbarn, Freunde oder Deine ersten Kunden sein. Wichtig ist, dass Du beginnst oder einfach weitermachst, ohne falsche Zurückhaltung.

 

2. Nimm Deinen Auftrag an

Letztendlich heißt Sichtbarkeit, dass Du sichtbar zu den Thesen, Themen, Ideen oder Methoden stehst, die Dir am Herzen liegen und von denen Du spürst:  “Damit möchte ich andere Menschen erreichen und meine Kunden unterstützen. Das möchte ich hinaus in die Welt bringen.” Zweifel, ob das alles klappt und auch gut ankommt da draußen sind kein Grund, um Deinen Auftrag nicht anzunehmen.

 

3. Tue es, auch wenn Du Angst davor hast

Auf diesem Weg der Selbstverwirklichung wird es immer wieder Dinge geben, vor denen Du Angst hast. Zum Beispiel Dein erstes Podcast Interview geben, erste Kennenlerngespräche mit potenziellen Kunden führen, Facebook Live Videos streamen. Doch wenn es zu Dir gehört, dann wird gleichzeitig Freude und Begeisterung präsent sein. Kämpfe nicht gegen Deine Angst an, nimm sie einfach an die Hand und sage “Ja, ich tue es. Auch wenn mir das Herz bis zum Hals klopft.”

 

4. Setze nur um, was ansteht

Last, but not least, geht es einfach darum, immer wieder den nächsten machbaren Schritt in die Sichtbarkeit zu gehen. Nimm Abstand von dem kontrollierenden Teil in Dir, der gerne jetzt schon haargenau austüfteln würde, wie Du in fünf Jahren ein garantiertes fünfstelliges Monatseinkommen generierst. Konzentriere Dich auf Deinen inneren Kompass und auf die Frage: “Was ist mein nächster machbarer Schritt in die Sichtbarkeit?”

 

Meine Urgroßmutter hat es in ihrem Brief an mich so formuliert:

“Nutzt Eure Chancen, solange sie da sind und sichert damit Eure Freiheit. Traut Euch den Schritt in die erste Reihe zu. Macht Euch verletzlich und gewinnt dadurch an Kraft. Sorgt Euch nicht, sondern erschafft”….

 

Warum ist es Deiner Meinung nach wichtig, dass Du Dich sichtbar machst? Welche Bedeutung gewinnt Deine Selbstverwirklichung aus der Perspektive Deiner weiblichen Ahninnen?

Die anderen Mütter und ich freuen uns sehr über Deine Impulse in den Kommentaren. Bis gleich! 🙂