Mehr Sichtbarkeit im Online-Business (als Frau!) beginnt mit diesem Aha-Effekt

2018-05-08T12:09:18+00:00Von |12 Kommentare

Du möchtest richtig sichtbar sein und hältst Dich gleichzeitig zurück? Was, wenn ich ausgelacht oder ignoriert werde? Sichtbarkeit im Online Business gewinnt aus der Perspektive weiblicher Geschichte eine neue Dimension. Lese weiter und lerne, warum Du den Rückenwind Deiner Ahninnen bei all Deinen Vorhaben besitzt!

 

Im Februar 2014 hat mich meine damalige Webdesignerin mit einem Klick auf den Veröffentlichen-Button in die Sichtbarkeit mit meinem neuen Online Business MAMA Revolution geschubst.

Zuvor hatte ich viele Monate in die Ausarbeitung meines Online-Auftritts gesteckt.

Alles war zu diesem Zeitpunkt fertig durchdacht, getextet und gelayoutet: Meine Positionierung, meine ideale Kundin, mein Angebot, mein Branding.

Trotzdem wollte sich ein Teil von mir am liebsten weiterhin verstecken und bloß keine Sichtbarkeit im Online Business erzeugen:

  • “Deine Webseite ist doch noch längst nicht fertig!”
  • “Du solltest die Veröffentlichung wieder rückgängig machen und noch ein bisschen am Layout feilen.”

 

SICHTBARKEIT – es ist ein Schlüsselwort für Mütter und Frauen, die sich selbständig machen.

Als Coach erlebe ich bei meinen Kundinnen immer wieder die gleiche zögerliche Zurückhaltung, die ich selbst überwinden musste für meinen Business-Start.

Ich habe natürlich den großen Vorteil, dass ich nach all den Coachings mit starken Frauen erkennen kann:

“Diese Angst, die Du davor hast, Dich sichtbar zu machen, gehört dazu. Sie ist wie ein Tor, durch das Du hindurchgehen musst. Und auf der anderen Seite wartet Dein Leben als unabhängige Unternehmerin.”  

Dazu kommt, dass es immer wieder neue Ebenen der Sichtbarkeit gibt, die in einem authentischen Business erklommen werden wollen.

Es geht immer noch etwas tiefer, noch etwas offener, noch etwas ehrlicher.

Ich habe noch lange nicht alle Teile von mir, die ich ausdrücken möchte, frei und offen gezeigt. Das ist meine nächste Herausforderung, mein nächstes Level.

 

“Was bedeutet es Deiner Großmutter oder Urgroßmutter, dass Du Dich zeigen und verwirklichen kannst in Form eines authentischen Business?”

Vergangene Woche, zum Start meines Coaching-Jahresprogramms “Rückenwind”, hatten alle 8 Teilnehmerinnen die Aufgabe einen Brief an sich selbst aus der Perspektive einer weiblichen Vorfahrin zu schreiben.

Die Briefe waren sehr bewegend, verfasst aus der Perspektive von Frauen, die kaum Chancen zur Freiheit und Selbstverwirklichung hatten. Der Krieg, das Überleben, die unterdrückten Sehnsüchte.

Als Nachfahren sind wir nicht unbeeinflusst davon, unsere Ängste haben ihren Ursprung in dieser Vergangenheit.

Gleichzeitig hatten aber auch alle Ahninnen einen ganz klaren Auftrag an uns:

“Nutzt Eure Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung.”

Eine Großmutter schrieb ihrer Enkelin: “Du kannst frei sein. Mach etwas daraus und flieg!”

 

Deine Selbstverwirklichung ist wichtig

Sichtbarkeit im Online Business ist in diesem Kontext gar nicht so sehr eine Frage der Reichweite. Es ist vielmehr ein innerer Shift hin zu der Erkenntnis:

“Mein Business ist wichtig. Meine Selbstverwirklichung ist wichtig. Ich bin wichtig.”

Was bedeutet es also, wenn Deine Sichtbarkeit letztendlich ein Ausdruck Deiner Freiheit und ein Auftrag Deiner Ahninnen ist?

 

1. Entspanne Dich

Zu verstehen, dass Du Ahninnen hinter Dir stehen hast, die Dich fliegen sehen wollen, heißt nicht, dass Du in blinden Aktionismus für erhöhte Leserzahlen verfallen musst. Sichtbarkeit ist vielfältig und auch dann effektiv, wenn Du Dich zunächst im kleinen Kreise zeigst. Das können Deine Familie, Nachbarn, Freunde oder Deine ersten Kunden sein. Wichtig ist, dass Du beginnst oder einfach weitermachst, ohne falsche Zurückhaltung.

 

2. Nimm Deinen Auftrag an

Letztendlich heißt Sichtbarkeit, dass Du sichtbar zu den Thesen, Themen, Ideen oder Methoden stehst, die Dir am Herzen liegen und von denen Du spürst:  “Damit möchte ich andere Menschen erreichen und meine Kunden unterstützen. Das möchte ich hinaus in die Welt bringen.” Zweifel, ob das alles klappt und auch gut ankommt da draußen sind kein Grund, um Deinen Auftrag nicht anzunehmen.

 

3. Tue es, auch wenn Du Angst davor hast

Auf diesem Weg der Selbstverwirklichung wird es immer wieder Dinge geben, vor denen Du Angst hast. Zum Beispiel Dein erstes Podcast Interview geben, erste Kennenlerngespräche mit potenziellen Kunden führen, Facebook Live Videos streamen. Doch wenn es zu Dir gehört, dann wird gleichzeitig Freude und Begeisterung präsent sein. Kämpfe nicht gegen Deine Angst an, nimm sie einfach an die Hand und sage “Ja, ich tue es. Auch wenn mir das Herz bis zum Hals klopft.”

 

4. Setze nur um, was ansteht

Last, but not least, geht es einfach darum, immer wieder den nächsten machbaren Schritt in die Sichtbarkeit zu gehen. Nimm Abstand von dem kontrollierenden Teil in Dir, der gerne jetzt schon haargenau austüfteln würde, wie Du in fünf Jahren ein garantiertes fünfstelliges Monatseinkommen generierst. Konzentriere Dich auf Deinen inneren Kompass und auf die Frage: “Was ist mein nächster machbarer Schritt in die Sichtbarkeit?”

 

Meine Urgroßmutter hat es in ihrem Brief an mich so formuliert:

“Nutzt Eure Chancen, solange sie da sind und sichert damit Eure Freiheit. Traut Euch den Schritt in die erste Reihe zu. Macht Euch verletzlich und gewinnt dadurch an Kraft. Sorgt Euch nicht, sondern erschafft”….

 

Warum ist es Deiner Meinung nach wichtig, dass Du Dich sichtbar machst? Welche Bedeutung gewinnt Deine Selbstverwirklichung aus der Perspektive Deiner weiblichen Ahninnen?

Die anderen Mütter und ich freuen uns sehr über Deine Impulse in den Kommentaren. Bis gleich! 🙂

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* Mit Deinem Häkchen machst Du klar, dass Du das alles schon längst verstanden hast...

Ich verstehe :)

12 Kommentare

  1. Riccarda Larcher 21. Februar 2018 um 10:17 Uhr - Antworten

    Ich bin ja auch eine, die mit der Sichtbarkeit hadert. Videos und ich – ein eigenes Thema …. Und doch, ich weiß es seit Jahren: die Frauen vor uns, sie hatten diese Möglichkeiten nicht, die wir haben. Auch viele Frauen heute, haben diese Möglichkeiten nicht. Daher ist es nicht nur eine Frage der eigenen Persönlichkeit und und Entwicklung, sondern eine Frage der Solidarität hinauszu treten und zu zeigen, was möglich ist.
    Auf die weibliche Art, die manchmal etwas langsam ist, aber doch so unendlich kraftvoll. also lasst uns heraustreten, it’s time to shine! lg Riccarda

    • Sandra Heim 22. Februar 2018 um 9:59 Uhr - Antworten

      So ist es, liebe Riccarda. Es ist im Grunde unsere Verpflichtung als Frauen des Westens unsere Chancen zu nutzen. Es gibt immernoch Frauen auf dieser Welt, die gesteinigt werden, wenn sie ihren eigenen Bedürfnissen folgen. Da hilft es niemanden, wenn wir uns hinter unseren Ängsten verstecken. Let’s shine together!!! 🙂

  2. Doris Schmid 21. Februar 2018 um 9:55 Uhr - Antworten

    Liebe Sandra, danke für diesen Artikel! Er berührt mich und erinnert mich daran was alles für mich möglich ist was für meine Vorfahrinnen noch undenkbar war. Das hilft mir, auch sie besser zu verstehen. Und mir doch nicht zu viel Druck sondern wo wie es sich gerade zeigt die Dinge zu verfolgen. Ein guter Schubs. Freu mich auf weitere Artikel von dir! Herzlich, Doris

    • Sandra Heim 22. Februar 2018 um 10:01 Uhr - Antworten

      Liebe Doris, ich freue mich, dass Dir mein Artikel einen positiven Schubs gegeben hat und ich wünsche Dir ganz viel Mut und Selbstvertrauen bei der Umsetzung von Deinen Vorhaben. Jede von uns ist einzigartige und trägt eine Goldmine in sich, von der andere profitieren können, wenn wir sie freilegen. Alles Liebe! Sandra

  3. Manuela 19. Februar 2018 um 12:35 Uhr - Antworten

    Liebe Sandra, dein Artikel kam heute genau zum richtigen Zeitpunkt.
    Ich tüftele seit Monaten an meiner Website und habe ein kleines, aber klares Ziel dafür vor Augen. Manchmal jedoch habe ich Zweifel, ob das so richtig ist, wie es mache, und ob das alles so einen Sinn ergibt. Dein Beitrag kam jetzt genau richtig, denn im Grunde macht mir mein Projekt große Freude. Mir ist durch den Beitrag erst so richtig klar geworden, dass ich immer dann einknicke, wenn ich entweder zu große Zwischenschritte plane (und mich überfordert fühle) oder wenn ich mir selbst einrede, dass das großer Quatsch ist. Und letzteres hat ganz klar etwas damit zu tun, dass ich in meiner Familie die Einzige bin, sie sich für das Thema Blog, Online-Businesse etc. interessiert. Bei mir schwirrt also unbewusst der Gedanke herum, meine Oma/Uroma würde das alles so ziemlich albern/sinnlos/unnütz finden. Dein Ansatz, dass sie für mich gewollt hätten, mich frei zu machen und meine Potenziale zu nutzen, hebt das für mich auf eine ganz neue Ebene. Denn jetzt ist es egal, was ich tue und welche Interessen ich auslebe, der Kernpunkt ist, dass ich es tue. Danke. LG, Manuela

    • Sandra Heim 22. Februar 2018 um 10:09 Uhr - Antworten

      Liebe Manuela, Du hast Deine eigenen Stolpersteine super reflektiert! Und vielleicht hilft es Dir zu erfahren, dass Du damit nicht alleine bist 🙂 Wenn Du in Zukunft einfach in kleineren Etappen denkst und Dir vor Augen hältst, dass Du wichtig bist und Deine beruflichen Visionen auch, dann kann nichts mehr schief gehen. Ich drücke Dir die Daumen für Deine nächsten Schritte! Alles Liebe, Sandra

  4. Jutta Hatt 18. Februar 2018 um 15:46 Uhr - Antworten

    Liebe Sandra

    Dein Artikel hat mich sehr angesprochen, ich danke dir dafür. Da ist auch meine Angst vor einem zukünftigen grossen Schritt spürbar geworden. Aber ich habe auch Zuversicht daraus gewonnen, die Dinge nicht mehr hinaus zu schieben. Das Wort TUN bzw. Umsetzung hat an Triebkraft gewonnen.

    • Sandra Heim 22. Februar 2018 um 10:09 Uhr - Antworten

      Yes, liebe Jutta. Just do it! Zum Wohle aller und zur großen Freude Deiner Vorfahren 🙂 Big hugs, Sandra

  5. Barbara J. Schoenfeld 18. Februar 2018 um 14:42 Uhr - Antworten

    Liebe Sandra,

    dein Artikel trifft mal wieder ins Volle. Ja, es stimmt, dass wir uns sichtbar machen sollen und müssen. Meiner Meinung nach aus zwei Gründen: einmal, weil jede von uns eine einzigartige Botschaft hat, die sie teilen SOLLTE. Auch dann wenn das Herz bis zum Hals klopft.
    Zum zweiten, weil sie genau mit dieser Botschaft anderen Menschen helfen kann und soll.

    Ich verstehe das so gut mit dem klopfenden Herzen. Auch ich bin immer wie das Kaninchen vor der Schlange gesessen und hab nicht nicht getraut. Aber…. inzwischen wird es immer besser. Genau, wie du schreibst: mach das, was jetzt ansteht. Ich denke, dass ich dafür von meinen Ahninnen auch sehr viel Unterstützung bekomme und werde meinen Weg weitergehen, wohin der mich auch führen wird.

    Denn der Weg ist manchmal etwas anders, als wir uns das so vorstellen (kenne ich aus eigener Erfahrung) aber nichts davon war umsonst, denn jedes Stücken, das wir gehen hat seine Bedeutung. So jedenfalls meine Erfahrung.

    Herzliche Grüße
    Barbara

    • Sandra Heim 22. Februar 2018 um 10:12 Uhr - Antworten

      Liebe Barbara, das hast Du schön geschrieben und wenn ich Deinen Impuls lese, dann wird mir auch wieder klar, dass uns ja nichts passieren kann. Klar, unser Angebot wird nicht alle ansprechen, aber das soll es ja auch gar nicht. Wir haben nichts zu verlieren, wenn wir rausgehen mit den Dingen, die uns am Herzen liegen. Wir können nur gewinnen. Alles Liebe! Sandra

  6. Simone Herzog 18. Februar 2018 um 14:04 Uhr - Antworten

    Sehr toller Artikel.
    Hab letztens eine Hypnose: Reise zu den Ahnen gemacht und auch die Botschaft darin von meiner Oma bekommen.
    Freu mich auf neue Artikel von dir

    • Sandra Heim 22. Februar 2018 um 10:13 Uhr - Antworten

      Liebe Simone, das passt ja 🙂 Dann wünsche ich Dir, dass Du die Botschaft von Deiner Oma mit Freude umsetzt. Alles Liebe! Sandra