Erfahre in diesem Beitrag, wie Du leichter für Dich selbst einstehst – und Veränderungen umarmst

2018-05-14T09:05:51+00:00Von |6 Kommentare

Sich selbst treu zu bleiben ist immer wieder eine echte Herausforderung. Vielleicht die größte, die unser (Arbeits)leben bietet. Wann weiß ich eigentlich, dass Veränderung notwendig ist und wie gehe ich dann vor? In diesem Artikel von Sandra Heim und dem Podcast Interview von Tamara Krantz erfährst Du es! 🙂 

Es geschah auf dem 30. Geburtstag meiner besten Freundin. Sie hatte einen urigen Partykeller in Frankfurt gemietet und ich genoss es mal wieder so ausgelassen wie in “alten Studienzeiten” abzufeiern.

An diesem Abend war jedoch auch mein damaliger Partner mit dabei, und es erwischte uns eiskalt als wir beim Smalltalk von einem Gast gefragt wurden: “Und, was ist mit Euch. Wollt ihr auch heiraten und Kinder bekommen?”

Ich schielte zu meinem Partner rüber, der verlegen nach einem Fluchtweg suchte… Zu diesem Zeitpunkt war mir bereits sehr klar, dass ich ein Kind haben wollte und sein Verhalten sprach Bände.

In dem Wissen, eventuell die Schlussphase unserer Beziehung einzuleiten, stellte ich ihm am nächsten Morgen mit Herzklopfen die Gretchenfrage:

“Kannst Du Dir vorstellen, mit mir ein Kind zu bekommen?” Er wich erneut einer klaren Antwort aus, und das Schicksal nahm seinen Lauf.

“Gott schließt niemals eine Tür, ohne eine andere zu öffnen.”

Innerhalb von wenigen Wochen machte mein Leben eine 180 Grad Wende.

Die alte Beziehung fand einen klaren Abschluss. Der Mann, der wirklich für mich bestimmt war und mit dem ich bald eine Familie gründen würde, eroberte mit magnetischer Anziehungskraft mein Herz.

Wir besitzen alle einen inneren Kompass, der uns fühlen lässt, wann die Zeit für Veränderungen gekommen ist. Im Kleinen wie im Großen.

Machmal kann man gar nicht anders als diesem inneren Kompass das Ruder zu übergeben und sich den Veränderungen hinzugeben, so wie ich damals.

Manchmal fühlen wir uns aber noch nicht bereit für den großen Wandel.

Dass Abwarten ebenfalls in Ordnung ist, darüber spreche ich mit der kreativen Online-Nomadin Tamara Krantz in ihrem aktuellen Podcast

Mindful Marketing. Business ohne Bull**** und Burnout.

 

 

 

 

 

 

 

Denn die wichtigste Methode, um zu Dir selbst zu stehen, ist nicht unbedingt das sofortige Einleiten von allen möglichen Veränderungen.

Du stehst zu Dir selbst, indem Du die ausschlagende Kompassnadel wahrnimmst und hinschaust. 

Bevor ich damals die alles ins Rollen bringende Gretchenfrage stellen konnte, musste ich mir zunächst selbst eingestehen: “Ich will ein Kind. Ich will heiraten. Und es kann sein, dass mein jetziger Partner nicht der richtige dafür ist.”

Ich war ehrlich mit mir selbst.

Und das ist immer möglich! Auch wenn Du zunächst niemanden sonst an Deiner inneren Wahrheit teilhaben lässt, setzt Du damit den ersten Fuß auf ein neues Territorium: Dein wahres Zuhause.

 

Gibt es zur Zeit eine Situation in der es an der Zeit ist, für Dich selbst einzustehen? Teile den anderen Mamas und mir Deinen Standpunkt mit. Wir können Dir mit weiblicher Kraft zur Seite stehen! 🙂

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* Mit Deinem Häkchen machst Du klar, dass Du das alles schon längst verstanden hast...

Ich verstehe :)

6 Kommentare

  1. Riccarda Larcher 16. April 2018 um 18:48 Uhr - Antworten

    Wahrnehmen und Hinschauen erfordern viel, viel Mut. toll diesen Mut zu umarmen und noch toller zu handeln – ohne zu wissen, ob es “gut” ausgehen wird. Kompliment!

    • Sandra Heim 18. April 2018 um 11:48 Uhr - Antworten

      Hallo liebe Riccarda, ja, das hat viel Mut erfordert damals, und es hat sich sooo ausgezahlt. 🙂 Danke für Deine Rückmeldung! Sandra

  2. Gina 15. April 2018 um 11:38 Uhr - Antworten

    Ich habe genauso gehandelt. Ich war längere Zeit mit einem Mann zusammen, der sich scheinbar nie festlegen wollte. Ich wollte unbedingt einen Partner haben, der 100% hinter und zu mir steht, eine Familie gründen etc.
    Der Nachwuchsfrage wich er immer aus oder meinte er müsste das mal überdenken. So verstrich die Zeit.
    Dann bekamen Freunde ein Baby und meine Freundin bat meinen Partner, das Baby einmal zu halten und zu füttern.
    Nie werde ich den Gesichtsausdruck vergessen…da dämmerte es mir.
    Am nächsten Tag habe ich die Frage (Gretchenfrage) am Frühstückstisch daheim wiederholt. Er sagte, er könnte sich das einfach nicht vorstellen.
    Ich habe mich an jenem Tag von ihm getrennt, bin kurz danach ausgezogen. Einen neuen Partner hatte ich nicht. Aber ich wollte nicht weiter mit einem Mann leben, der meinem “Lebenstraum und Ziel” im Wege steht und ich wollte nicht an seiner Seite abwarten, ob mir ein anderer Mann begegnet. Ich wollte einen klaren Schnitt.
    Das ist mir nicht leicht gefallen, aber ich wollte ehrlich sein, zu meinen Bedürfnissen stehen und meine persönlichen Ziele weiter verfolgen.
    Mein ehemaliger Partner war ein toller Mann, nur Vater werden wollte er nicht. Er hat auch bis heute keine Kinder.

    Doch es erfüllen sich auch nicht immer alle Wünsche und Ziele.
    Kinder habe ich heute – sehr tolle Kinder, die ich über alles liebe.
    Nur mit dem Mann hab ich einen echten Fehlgriff gemacht. Der entpuppte sich leider als nicht “Partnerschaft-tauglich” als Egoist und Narzisst.

    • Sandra Heim 18. April 2018 um 11:52 Uhr - Antworten

      Liebe Gina, jeder “Fehlgriff” bringt Dich der Beziehung näher, die Dich wirklich erfüllen wird. Jetzt stehen wahrscheinlich Deine Kinder an erster Stelle, aber die Zeit, in der es verstärkt um Dein eigenes Glück gehen wird, kommt wieder. Alles Liebe und danke für Deinen Impuls, Sandra

  3. Tamara 13. April 2018 um 18:05 Uhr - Antworten

    Liiiebe Sandra,

    was für eine beeindruckend (andere) Einleitung zu unserem Gespräch – und eine super tolles Beispiel. Danke das du für dieses schwierige, wichtige und manchmal auch absurd lustige Thema zur Verfügung standest! Ich werde für immer sehr stolz auf Folge Nr. #001 sein. DANKE DANKE DANKE!

    Liebe Grüße,
    Tamara

    • Sandra Heim 18. April 2018 um 11:54 Uhr - Antworten

      Liebe Tamara, es hat riesig Spaß gemacht! Ich habe mich noch nie in einem Marketing Podcast über Bibi Blocksberg unterhalten und genau das macht Deine Arbeit so wertvoll und besonders 🙂 Bin stolz, Dein erster Gast gewesen zu sein. Big hugs, Sandra