Wann darf sich eine Mutter erfolgreich fühlen? Diese 4 Selbstwert-Unterdrücker können wir hinter uns lassen

2018-04-16T09:48:51+00:00Von |22 Kommentare

Verbindest Du Erfolg mit dem Erreichen von Umsatzzahlen oder Karrierezielen? Dann wird es Dir als Mutter wahrscheinlich nicht leicht fallen, Dich erfolgreich zu fühlen. Vor allem, wenn Du Deine beruflichen Ambitionen zugunsten Deiner Kinder reduzierst hast. Diese weibliche Art des Erfolges ist nicht immer so offensichtlich wie ein hoher Kontostand. Doch ist sie deswegen auch weniger Wert? 

Kürzlich hat mir eine Kundin erzählt, wie schwer der Übergang für sie war von einem beruflich angesehenen Managerposten in die Mutterschaft. Sie hat das Muttersein zwar von Anfang geliebt, aber das Gefühl, jetzt in den Augen der Gesellschaft nicht mehr so viel wert zu sein, hat an ihr genagt.

Mir ging es in der ersten Zeit als Mutter genauso. Ich musste in den ersten Tagen nach Magas Geburt viel weinen und konnte mir nicht erklären warum. Meine Hebamme meinte: „Das ist ganz natürlich. Das ist der Babyblues.“ Ich glaube aber mittlerweile, dass hinter diesem verbreiteten Phänomen mehr als hormonelle Umstellungen stehen.

Meine persönliche Wikipedia-Definition von Baby Blues ist: „Die plötzliche Realisation, dass Mutterschaft gesellschaftlich kaum gewürdigt wird.“

Im Nachhinein kann ich sagen: Ich war einerseits erfüllt von endloser Liebe für mein Kind und andererseits enttäuscht. In meiner Welt war etwas Riesiges geschehen. Ich hatte es mit der Unterstützung von einer Hebamme und meinem Mann geschafft, ein perfektes Menschenwesen gesund auf die Welt zu bringen. Und gleichzeitig war dieser Akt, der das Fundament einer jeden Gesellschaft bildet, noch nicht mal einen Gruß vom Bürgermeister wert.

Diese 4 gesellschaftlichen Selbstwert-Unterdrücker kannst Du als Mutter hinter Dir lassen 

Sven und Martin von www.maennlichkeit-staerken.de – ein erfrischender Blog über moderne Männlichkeit – haben mich eingeladen an ihrer Blogparade zum Thema „Was bedeutet Frau-Sein / Mann-Sein eigentlich?“ teilzunehmen.

Für mich ist daraus die Idee entstanden, zu schauen, was so viele Mütter davon abhält, sich erfolgreich zu fühlen und was sie dabei unterstützt. Zuerst die Erfolgskiller…

  • In der Schwangerschaft als unmündige Patientin behandelt zu werden

Kennst Du dieses Gefühl, beim Arzt zu sein und Dich plötzlich fürchterlich klein und unwissend zu fühlen? Für viele Schwangere ist das während den Vorsorgeuntersuchungen und sogar beim Gebären Normalität. Die Kaiserschnittraten steigen. Tausende berichten in sozialen Foren über Gewalterfahrungen. Gerichtliche Klagen gegen Zwangsmaßnahmen in Geburtskliniken häufen sich. Es stimmt nicht wirklich, dass sicheres Gebären nur mit ärztlicher Kontrolle garantiert ist. Die Zukunft der Geburtshilfe ist meiner Meinung nach ein gleichberechtigtes Zusammenspiel von weiblicher Intuition und medizinischer Begleitung.

  • Als Mutter Angst vor Altersarmut zu haben 

Erst letzte Woche habe ich mich mit einer Mutter aus unserer Nachbarschaft unterhalten. Sie ist alleinerziehend, ihr Kind 9 Jahre alt und um einen bescheidenen Lebensstandard aufrecht zu halten geht sie 40 Stunden die Woche arbeiten. Wir saßen in ihrer Küche als sie mir anvertraut hat: „An die Zukunft darf ich gar nicht denken. Ich bin auch so eine Kandidatin für die Altersarmut.“ Wie nachhaltig ist eine Gesellschaft, die Mutterschaft und Altersarmut zu einem Pärchen macht?

  • Nur für EIN Lebensmodell Unterstützung zu bekommen

Das einzige Lebensmodell für Mütter, das von Medien und Politik gefeiert wird: Der schnelle Wiedereinstieg ins Berufsleben, ermöglicht durch den Ausbau von KITA-Plätzen. Viele Mütter könnten sehr gefördert werden, wenn sie das Geld, das in einen KITA-Platz fließt, zum Aufbau eines individuellen Lebensmodells erhalten würden, das alle Familienmitglieder nährt und trägt. Dazu gehört beispielsweise das eigene Business.

  • Aus allen Religionen ausgeklammert zu werden

Ich gehöre keiner Religion an. Mein Glaube an die göttliche Kraft in jedem Menschen ist unabhängig davon. Außerdem bin ich Institutionen gegenüber skeptisch, die einerseits eine spirituelle Natur besitzen und die gleichzeitig keine Frauen an ihrer Spitze zulassen. Was demonstriert göttliche Schöpferkraft denn besser als die Fähigkeit einer Frau, Kinder zu gebären? Mit einer stillenden Päpstin wäre der Weltfrieden wahrscheinlich gesichert…

Ich habe diese Punkt aufgezählt, weil es meiner Meinung nach wichtig ist, einen klaren Blick auf die Missstände in unserer Gesellschaft zu werfen. Wir müssen wissen, wo wir stehen, um etwas verändern zu können.

Die von mir beschriebenen Weiblichkeits- und Selbstwert-Unterdrücker – und es gibt noch einige mehr  – werden zwar nicht von selbst weichen. Doch sie werden immer unbedeutender desto stärker wir als Mütter in uns selbst verankert sind und unseren eigenen Weg gehen.

Eine wichtige Rolle spielt dabei das Internet. Nie zuvor haben Mütter solche Chancen gehabt, ihre Unabhängigkeit zurückzuerobern und gleichzeitig für ihre Kinder da zu sein. Wir können uns von zuhause aus bilden, wir können zeitlich und räumlich flexibler arbeiten, unsere eigenen Talente entfalten und damit Geld verdienen.

Auch wenn dieser Weg nicht immer einfach ist, lohnt es sich ihn in Erwägung zu ziehen oder damit dranzubleiben. Wesentliche Tipps dazu habe ich in meinem kostenfreien eBook: „8 Schritte, die aus jeder Mutter eine erfolgreiche Solo-Unternehmern machen“ erklärt.

Dazu kommt, dass Du Dir völlig unabhängig von deinem beruflichen Status die Erlaubnis geben solltest, Dich erfolgreich zu fühlen. So vieles von dem, was Du leistest, wird auf keinem Konto verzeichnet, dafür aber in den leuchtenden Augen Deiner Kinder. 

Mit diesen 4 Erfolgsregeln fühlst Du Dich als Mutter in jeder Situation erfolgreich

  • „Ich erkläre mich selbst zur Autorität“

Wahrscheinlich ist es so, dass Du einige Anker, die Dir Sicherheit verleihen sollen, gar nicht brauchst. So wie die Schwangere, die innerlich Kontakt mit ihrem Kind aufnimmt, meistens besser als der Arzt weißt, was ihr Baby benötigt. Ob in Deinem Business, in Erziehungs- oder Beziehungsangelegenheiten, viele Fragen kannst Du Dir am besten selbst beantworten. Einfach indem Du in Dich gehst und Deiner eigenen Weisheit vertraust. Just do it.

  • „Ich umarme mich und meine Situation, so wie sie ist“

Ja, es existieren viele Ansprüche an Dich: Sei schlanker, sei ausgeschlafen, verdiene mehr Geld. Doch lohnt es sich wirklich, diesen (inneren) kritischen Stimmen zu folgen? Haben sich diese Stimmen mit ihrer mangelnden Liebe für Kinder und Mutterschaft nicht schon längst disqualifiziert? Frage Dich lieber: Was ist mir wirklich wichtig? Deine Antworten werden dich augenblicklich erleichtern und dir gleichzeitig den Weg in eine erfüllte Zukunft weisen.

  • „Ich verteidige meine Bedürfnisse“

Niemand wird ein klares Verständnis für Deine Bedürfnisse entwicklen, solange Du sie nicht äußerst und für sie eintrittst. Gib den Menschen, die im Erfüllen Deiner Bedürfnisse eine Rolle spielen, die Chance, Dich unterstützen zu können. Was hilft Dir aufzutanken? Wie viel Zeit? Wie viel Raum? Fang mit dem Kommunizieren und Durchsetzen von kleinen Zeitfenstern an, in denen Dich Deine Liebsten ganz ungestört machen lassen, was Dich erfüllt.

  • „Ich nutze meine Schöpferkraft“

Du bist die stillende Päpstin 😉 Du hast den direkten Draht zu Gott, dem Universum oder wie auch immer Du es nennen möchtest unmittelbar in Dir. Mir haben – auch im Business – schon so viele kleine „Gebete“ weitergeholfen, auf Wegen, die ich mir alleine nie hätte ausdenken können. Du bist nicht allein. Was ist gerade Dein größtes Problem? Schreib es auf einen kleinen Zettel und gebe die Lösung an die göttliche Kraft in Dir ab.

MAMA Revolution Fazit: Es wird uns Müttern nicht leicht gemacht, uns erfolgreich zu fühlen. Es existieren wesentliche gesellschaftliche Normen, die das weibliche Prinzip noch immer unterordnen möchten. Doch wenn wir diese Umstände offen adressieren und uns nach neuen Wegen umschauen, dann setzen wir einen Prozess in Gang, der alles verändern kann. 

Bevor Du bei www.maennlichkeit-staerken.de bestimmt gleich ein paar Texte zum Weiterleiten an Deinen Partner findest, würde ich gerne von Dir wissen: Kennst Du dieses Gefühl “nur” Mutter zu sein? Wann hast Du Dich so gefühlt und wie stärkst Du Dein persönliches Erfolgsgefühl?

Die anderen Mamas und ich freuen uns auf Deine Impulse. Bis gleich in den Kommentaren! 🙂

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22 Kommentare

  1. […] Wann darf sich eine Mutter erfolgreich fühlen? Diese 4 Selbstwert-Unterdrücker können wir hinter … von Sandra […]

  2. […] Sandra von mamarevolution.de mit dem Beitrag Wann darf sich eine Mutter erfolgreich fühlen? Diese 4 Selbstwert-Unterdrücker können wir hinter … […]

  3. Isabel Falconer 25. Januar 2017 um 21:01 Uhr - Antworten

    Liebe Sandra,

    puh – starker Tobak und Du hast wirklich schöne Worte gefunden und es konstruktiv kanalisiert, statt frustriert und wütend zu schreiben (das wäre mir noch etwas schwer gefallen 😉 ). Ich könnte so viele Situationen aufzählen, in denen ich mich als Mama schlecht und minderwertig gefühlt habe. Oder – bevor ich Mama wurde – schlecht über Mütter gedacht habe. Was mich aber heute in meinem persönlichen Erfolgsgefühl stärkt, ist dass ich Mütter auf ihrem Wege begleiten, unterstützen und manchmal auch tragen darf! Ich denke, hier liegt – ergänzend zum Fazit – noch eine Krux: wir Frauen müssen für unsere Rechte und unsere Belange selbst einstehen. Auch mit Nachdruck. Sonst macht es nämlich keiner!

    Danke, dass Du da so voran gehst!
    Alles Liebe,
    Isabel

    • Sandra Heim 16. März 2017 um 12:35 Uhr - Antworten

      So sehe ich das auch, liebe Isabel. Der Nachdruck ist zur Zeit wichtig, um notwendige Veränderungen herbei führen zu können. So schön zu wissen, dass Magna Mater und Mama Revolution da an einem Strang ziehen 🙂

  4. Dagmar 24. Januar 2017 um 11:02 Uhr - Antworten

    Hi Sandra, Ja, kenne ich nur zu gut.. ich bin “Nur Hausfrau und Mutter” (naja und arbeite nebenbei als Freelancering und habe ein kleines Fotostudio). IMir hat der ARtikel gut gefallen, besonders die beiden mittleren Punkte. Altersarmut jap das schwebt über mir, wobei ich ja das “Glück” habe, das das Gehalt meines Mannes ausreicht um unsere 4 Kids und mich zu Hause zu lassen. Punkt Modell der Mutter… Schnell wieder in den Beruf… ich könnte sogar wenn ich wollte weider einsteigen ( Lehrerinnen werde ja Händerignend gesucht) ABER Vormittags Schule und Nachmittags die eigenen Kinder PLUS alles für die SCHule vorbereiten habe ich genau 1,5 Jahre ausgehalten und das war mit die schlimmste Zeit meines Lebens weil ich mich so zerissen gefühlt habe. Der Knackpunkt liegt meine Meinung nach etwas woanders.
    Wie kann es sein, das Familien, der Grundstein der Gesellschaft so oft von einem Gehalt nicht leben können? Da muss doch irgnedwo etwas schief laufen…
    Ich bin jetzt auf einem guten Wege so langsam mir einzugestehen, das ich DURCHAUS in den letzen 15 Jahren als NUR Mutter ( mit den 1,5 als UNterbrechung) etwas geleistet habe. Das allerdings sich selbst anzuerkennen und nicht jedesmal wenn man geschäftlich doch wieder kleiner denkt, weil die Kinder mal wieder sobaldman beschließt durchzustarten diverse Probleme entwicklen ist gaz schön hart. Mein Studio habe ich Ende des Jahres schon 5 Jahre. da bin ich sehr stolz drauf, denn ich habe zwischendurch schon zwei dreimal gedacht MIST- besser hörst du auf und macht mal NUR die Kinder… aber dann wäre ich a) nicht ausgelastet udn b) würde mein Geist wohl völlig veröden… Herausforderungen sind so enorm wichtig!
    Vielen Dank für diesen Artikel, ich denke wen ich die Zeit finde (hahaha) werd ich ihn mal lobend auf unserem kleine FmailienBlog- was seit Jahren in den Kinderschuhen steckt – verlinken. Ich poste dann hier wieder, damit Interesseirte hin und her huschen können!

    • Sandra Heim 16. März 2017 um 12:40 Uhr - Antworten

      Liebe Dagmar,
      früher war es selbstverständlich, dass ein Gehalt die ganze Familie gut tragen konnte. Wieso ist das heute für viele nicht mehr so und was stimmt hier nicht? Das sind wichtige Fragen von Dir. Die Antworten, die mir einfallen, zeigen ganz klar, dass etwas nicht stimmt. Und die Lösungen, die vorhanden sind (Kind schnell in Kita, Mutter schnell zurück in den Job) werfen noch mehr Fragen auf.
      Schön, dass Du diesen Themen gegenüber so wachsam bist.
      Liebe grüße,
      Sandra

  5. Simone 18. Januar 2017 um 10:02 Uhr - Antworten

    Liebe Sandra, danke für den inspirierenden Artikel. Und wieder voll ins Schwarze. Auch bei uns waren direkt nach den Ferien erstmal alle wieder krank – und zwar NACHEINANDER – natürlich.
    Und ja, meistens bin ich es die dann umdisponiert, ausser ich liege selbst total flach. Ich stimme Dir zu, dass wir tolle Möglichkeiten mit dem Internet und Sozialen Medien haben. Wie ich allerdings mit zwei Kindern im Kiga und Schule ohne Hortplatz ein 6 stelliges Online Business in 6 Wochen aufbauen soll ist mir ein Rätsel…….
    Deshalb danke für die Anregung den eigenen Selbstwert nicht aus dem Kontostand zu beziehen, und mir selbst einfach mal wohlwollend auf die Schulter zu klopfen. ALLE Mütter leisten viel, egal wie Ihre Ausrichtung ist, und nicht alle sind mit ihrem Lebensmodell zufrieden!
    Ich schließe mich einigen Vorrednerinnen an, dass vor allem wir Frauen respektvoll und wohlwollend miteinender umgehen sollen, egal welches Lebens- und Familien-Modell eine Frau für sich wählt, oder wählen muss.
    In diesem Sinne, Danke für Deine bereichernden Projekte und WEITER SO!
    Liebe Grüß, Simone

    • Sandra Heim 19. Januar 2017 um 12:38 Uhr - Antworten

      Liebe Simone, der Mythos vom 6-stelligen Business übernacht ist wahrscheinlich selbst ohne Kinder nicht realisierbar 🙂 Ja, klopf Dir selbst auf die Schulter und denke langfristig. Wenn Du die wenige Zeit, die Du hast, kontinuierlich in ein eigenes Business investierst, dann kommst Du auch voran. Am Anfang langsamer, aber irgendwann kommt der Zug ins Laufen. Jeder kleine Schritt zählt. Danke für Dein Feedback und ganz liebe Grüße, Sandra

  6. Anett 17. Januar 2017 um 13:50 Uhr - Antworten

    Liebe Sandra
    Herzlichen Dank für diesen wundervollen Artikel.
    Ich freue mich immer wieder über deine E-Mails in meinem Postfach, da sie mir neue Perspektiven und Inspirationen ermöglichen.
    Alles Liebe Anett

    • Sandra Heim 19. Januar 2017 um 12:32 Uhr - Antworten

      Das freut mich sehr, liebe Anett! Ganz herzlichen Dank für Dein Feedback und lauter Herzensgrüße 🙂

  7. Riccarda Larcher 17. Januar 2017 um 8:56 Uhr - Antworten

    Nein, ich kenne das Gefühl “nur” Mutter zu sein, eigentlich nicht. Das liegt wohl daran, dass mein Mann selbstständig ist und ich für ihn seit meiner Karenz die Buchhaltung erledigt habe, ich hatte also zu tun “richtige” Arbeit 🙂 Während der Karenz habe ich auch meine Feng Shui Ausbildung und anschließend meine Mentaltraining-Ausbildung absolviert, ich hatte also immer auch “Nicht-Mutter-Arbeit” zu tun … Als meine Tochter in den Kindergarten ging, habe ich mein Business aufgebaut und ja, das Homeoffice udn Internet haben mir vieles möglich gemacht. Ich denke oft, dass das Internet für Frauen udn Mütter erfunden wurde 🙂
    Genauso denke ich liegt es an uns Frauen, uns selbst die Wertigkeit zu geben, die es in unserer Gesellschaft braucht. Denn die Gesellschaft sind auch wir Frauen. Solange jedoch ein Wettstreit darin besteht, wessen Kind besser gefördert etc. wird und wer wohl die bessere Mutter ist, was selbstverständlich inkludiert, dass muttern 24/7 verfügbar ist, solange tragen auch wir selbst unseren Beitrag zum unterschätzten Mütterbild bei.

    • Sandra Heim 19. Januar 2017 um 12:31 Uhr - Antworten

      Liebe Riccarda, das Internet wurde für Frauen und Mütter erfunden, wie wahr 🙂 Man könnte auch noch für Familien und Väter sagen. Über diese Möglichkeiten können wir so glücklich sein. Klar sind es auch Mütter, die den Druck unter Müttern verstärken. Das braucht auch kein Mensch. Aber einige dieser Konflikte würden in einem Klima der gesellschaftlichen und finanziellen Wertschätzung von Müttern vielleicht von selbst wegfallen…? Ich drück Dich, Sandra

  8. Sonja 16. Januar 2017 um 21:17 Uhr - Antworten

    Hallo Sandra,
    danke für diesen wunderbaren Artikel. Ich finde auch, dass wir Mütter viel zu wenig gewertschätz werden. Nur in der Arbeit als Angestellte bekommst du Anerkennung. Ich denke, dass viele Frauen sich in den Job zurück gedrängt fühlen und deshalb ihre Kinder schon früher in die Kita bringen, als ihnen und ihrem Kind gut tun würde. Das finde ich sehr schade. Vor allem für das Kind. Die Idee das Geld, dass wir als Gesellschaft in die Kitas stecken, den Müttern direkt zu kommen zu lassen finde ich gar nicht so schlecht. Ich spreche hier vor allem für Kinder unter 2 Jahren. Wer hat sich eigentlich ausgedacht, dass das Elterngeld nach dem ersten Lebensjahr endet? Es ist ja schön, dass es das gibt. Einen entwicklungspsychologischen Grund gibt es dafür aber sicher nicht!

    Viele Grüße,
    Sonja

    • Sandra Heim 19. Januar 2017 um 12:25 Uhr - Antworten

      So ist es, liebe Sonja. Vor allem kostet ein einziger KITA Platz rund 1000 Euro im Monat. Es wäre toll, wenn Mütter und Familien selbst entscheiden könnten, wie sie dieses Geld nutzen. Mit 1000 Euro im Monate würden so einige Mamas leichter und zuversichtlich ein eigenes Business von zuhause aus aufbauen. und langfristig die Wirtschaft damit ankurbeln. Alles Gute für Dich, Sandra

  9. sandra 16. Januar 2017 um 13:17 Uhr - Antworten

    Liebe Sandra,
    vielen Dank für deinen berührenden Artikel, er spricht mir aus dem Herzen.
    Ich habe 4 Kinder und seit 5 Jahren “nicht gearbeitet”. Ich habe tatsächlich bis vor einem 3/4 Jahr gebraucht, mich deswegen nicht auch noch selber runterzuziehen (die Reaktionen ringsherum reichen ja eigentlich schon). Erst seit ich für mich akzeptiert habe, dass dies mein Weg ist, hat sich mein Blick geöffnet für die vielen Dinge und Möglichkeiten, die noch da sind. Meine Kinder sind alle theoretisch betreut, aber praktisch ist immer eins krank, Ferien, Sonderschließzeit etc für diese Fälle möchte ich nicht noch zusätzlich jemanden finden. Im Moment gebe ich ehrenamtlich Deutschkurse, aber dabei wird es sicher nicht bleiben. Danke fürs Mutmachen ohne erhobenen Zeigefinger!
    Alles Liebe!

    • Sandra Heim 19. Januar 2017 um 12:21 Uhr - Antworten

      Hallo liebe Namensschwester! Dein Kommentar bestätigt mich in der Erkenntnis, dass dieses “Sich selbst runterziehen” als Mutter kein persönliches Thema ist, sondern ein gesellschaftliches Problem. Ich freue mich auf den Tag an dem Mutterschaft global die angebrachte Wertschätzung erhält. Alles Liebe für Dich, Sandra

  10. Susanne 16. Januar 2017 um 12:15 Uhr - Antworten

    Hallo, ja ich habe mich letztens im Gespräch mit einer Freundien dabei ertappt, dass ich sagte- jetzt arbeite ich seit 17 Jahren nicht mehr- sie guckt mich an- und wie nennst Du das was Du die ganze Zeit machst- Heilpraktikerpraxis so schritt für Schritt immer wieder angepasst an Kidsprobleme- pflegebedürftige Angehörige- riesen Grundstück verwalten etc. hm da viel mir nichts mehr ein. Ich merkte ich selber würdige das nicht und wundere mich immer warum andere das nicht ernst nehmen. das war sehr wervoll zu erkennen.
    Aber ich merke auch immer, daß dieses für die Kids dasein so eine Altersschwelle hat. So mit 12- 13….jetzt ist aber mal gut- jetzt sind sie doch groß. Dabei finde ich es geht grad erst los…ie bringen so viel Kram aus der Schule und dem Umfeld mit, was irgendwie besprochen werden will und das kommt ja nicht mehr so einfach raus in dem Alter. Fände es spannend wenn Du dazu mal was schreibst…lg Susanne

    • Sandra Heim 19. Januar 2017 um 12:16 Uhr - Antworten

      Liebe Susanne, danke für Deinen Hinweis! Spätestens wenn meine Tochter in dem Alter ist, werde ich darüber schreiben 🙂 Oder ich sammele mal zusammen, was ich aus den Gesprächen mit Kundinnen mit älteren Kindern als wiederkehrende Themen erkannt habe.
      Die Frage Deiner Freundin ist super gewesen. Ich hoffe, Du erinnerst Dich noch ganz oft daran, besonders in den Momenten, in denen die “Was hab ich schon geleistet” Stimme laut wird… Dicke Umarmung, Sandra

  11. Alina 16. Januar 2017 um 10:51 Uhr - Antworten

    Liebe Sandra,
    ich war beim Lesen Deines Artikels zutiefst berührt, vor allem weil ich das gleiche empfinde wie Du in den ersten Monaten nach der Geburt empfunden hast. Unser Jetzt müssen wir umarmen – dann können wir es ändern – das ist ein sehr wichtiger Tipp von Dir! Danke dafür.

    • Sandra Heim 19. Januar 2017 um 12:12 Uhr - Antworten

      Liebe Alina, super gern geschehen! Deine Rückmeldung freut mich sehr. Alles Liebe, Sandra

  12. Bettina Kawerau 16. Januar 2017 um 10:30 Uhr - Antworten

    Liebe Sandra,
    vielen Dank für Deine tollen Artikel! Ich freue mich immer, wenn ich eine Email im Postfach von Dir erblicke, weil ich weiß, dass ich dadurch wieder neue Ideen und Inspirationen erhalte.
    Herzlichen Dank und ich hoffe, auch in Zukunft noch viel von Dir zu lesen.
    Alles Liebe,
    Bettina

    • Sandra Heim 19. Januar 2017 um 12:10 Uhr - Antworten

      Liebe Bettina, danke für Deine lieben Worte, das motiviert mich umso mehr noch viel zu schreiben 🙂 Herzensgrüße, Sandra