Ängste tauchen bei jeder Unternehmerin auf, die einen großen Traum wahr machen möchte. Solange unsere Ängste uns nicht davon abhalten konsequent unserem Herzen zu folgen ist alles okay. Oft geben wir ihnen jedoch auch die Macht zu einer Wachstumsbremse zu werden. Ob das bei Dir auch der Fall ist und wie Du trotzdem tust, was für Deinen Erfolg wichtig ist, erfährst Du hier. 

Seitdem ich Mutter bin habe ich viel mehr Ängste als vorher.

Ich beäuge misstrauisch jede Treppe mit niedrigem Geländer.

Mein Tacho zeigt allerhöchstens 140 wo ich früher mit 180 über die Autobahn geflogen bin.

Ich atme erleichtert auf, wenn meine Tochter sicher von der Schaukel springt.

Der beste Tipp für Generation-Fahrradhelm-Mamas wie mich ist da meistens: „Guck einfach nicht hin und lass Dein Kind machen.“

Es gibt aber auch Ängste, die einen größeren Schatten werfen. 

Entweder weil sie etwas verhindern und den natürlichen Fluss gewisser Ereignisse blockieren oder weil sie wie ein Spielverderber wirken, der selbst den schönsten Moment mit trüben Gedanken beschmutzt.

Wie oft, besonders wenn alles in Ordnung ist, ertönt die Stimme aus dem Off:

  • „Ja, aber wer sagt, dass es auch so bleiben wird? Du kannst den Moment nicht genießen. Du musst weitermachen und schneller sein. Los, weiter!“
  • „Jetzt läuft alles gut. Aber das dicke Ende kommt noch!“
  • „Ich darf nicht zu erfolgreich sein, sonst passiert etwas Schlimmes.“

Während es mir bei meinen Kundinnen natürlich ganz leicht fällt das Surreale an der Angst zu erkennen und zu benennen, habe ich meine eigenen Herausforderungen im Umgang mit der Angst.

Wie ich dafür sorge, dass Ängste nicht zu einer Wachstumsbremse in meinem Business werden und was Du tun kannst, um trotz Ängsten erfolgreich voran zu kommen, erkläre ich Dir jetzt.

 

Drei Selbst-Reflektionen, die Ängste zum schmelzen bringen und Erfolg zulassen

1. Ist Deine Angst real?

Im ersten Schritt ist es hilfreich der Angst auf den Zahn zu fühlen und zu überprüfen, ob man es nicht mit einem puren Hirngespinnst zu tun hat.

Wenn ich mein Leben als Kette von Momenten betrachte, dann fallen mir extrem wenige Momente ein, in denen meine Ängste vielleicht wirklich berechtigt waren.

Zum Beispiel jetzt:

Ich sitze an meinem Schreibtisch, eine Kerze brennt, draußen ist es dunkel, ich bin nicht hungrig, mir ist es warm, ich bin gesund. Alles okay.

Trotzdem rumort es in mir:

„Was ist, wenn ich den Blog Artikel nicht rechtzeitig fertig kriege? Dann kommt er wieder nicht am Freitag raus und dann hab ich eventuell weniger Leserinnen. Und wenn ich weniger Leserinnen habe, dann…“ blablabla

Meistens plagen mich rein hypothetische Ängste, die sich nur im Kopf abspielen.

Das geht natürlich nicht nur mir so. Eine super süße Kundin von mir erzählte mir, dass sie Angst hat, dass sie sich mit ihrem Business lächerlich machen könnte.

Als ich sie fragte, vor wem sie sich lächerlich machen könnte, wurde es schwammig:

„Das weiß ich auch nicht so genau. Vielleicht, wenn ich eines Tages mal einen Vortrag halte und dann sitzen im Publikum Menschen, die mich nicht gut finden.“

Als ich dann wissen wollte, wie wahrscheinlich das ist, mussten wir beide herzhaft lachen, weil plötzlich der Irrsinn dieser Angst so klar ersichtlich war.

 

MAMA Revolution Selbst-Reflektion Nr 1:

Schaue Dir Deine inneren Selbstgespräche an. Welche angstvollen Gedanken sind hypothetisch? Picke Dir eine Angst aus und benenne sie.

Eine meiner Ängste ist, dass __________________________________________

 Jetzt stell Dir vor, Du könntest diese Angst einfach weglachen. Was würde sich verändern? Was würdest Du anders machen?

 Ich würde________________________________________________________

 

 

2. Kommt Deine Angst von Dir?

Neben den hypothetischen Ängsten gibt es noch einen ganzen Angst-Berg, der von Außen – nicht von Innen – kommt.

Ein gutes Beispiel dafür sind schwangere Frauen, die mit einem guten Gefühl zur ärztlichen Vorsorgeuntersuchung gehen und dann völlig verunsichert aus der Praxis herauskommen.

Im Business ist es vielleicht so, dass ein inneres Gefühl sagt. „Ich komme gut voran, es ist alles gut.“

Und dann zeigt ein Blick auf die Facebook-Page keine neuen Likes und – schwupp – schon taucht wieder die Angst auf.

Gerade im Zeitalter der technischen Supertools ist es sehr verlockend, die Bestätigung, dass alles wie geplant läuft, im Außen zu suchen.

  • Habe ich neue Kundenanfragen per eMail bekommen?
  • Wer hat schon auf meinen letzten Facebook Post reagiert?
  • Wie sind eigentlich meine Besucherstatistiken?

Das ewige Checken im Außen ist aber nichts weiter als eine schlechte Angewohnheit, die Ängste verstärkt.

Ich habe kürzlich mit einer tollen Kundin eine Analyse ihres Social Media Verhaltens gemacht.

Am Ende war klar, dass es viel bessere Wege gibt, das eigene Selbstvertrauen aufzubauen, als mit der letzten Statusmeldung einzuschlafen…

Sie hat angefangen, das Handy mit dem Glückstagebuch zu ersetzen und schreibt sich abends auf, was der Tag an guten Ereignissen gebracht hat.

Das führt zu echtem Wachstum!

 

MAMA Revolution Selbst-Reflektion Nr 2:

 Drei schlechte Gewohnheiten, die meine Ängste verstärken, sind:

1.__________________________________

2.__________________________________

3.__________________________________

Drei neue Gewohnheiten, mit denen ich mein Selbstvertrauen aufbaue, könnten sein:

1.________________________________

2.________________________________

3.________________________________

 

 

3. Folgst Du dem richtigen Weg?

Mein spiritueller Lehrer sagt: „Wenn Ängste hochkommen, dann ist das ein Zeichen, dass Du an einer Wegkreuzung angelangt bist.“

Das gilt offensichtlich für große Entscheidungen wie: „Gebe ich meine Anstellung auf und konzentriere ich mich nur noch auf mein Herzensbusiness?“

Noch entscheidender sind meiner Meinung nach aber die zig Entscheidungen, die wir jeden Tag treffen. Vor allem wenn es darum geht, den trüben, angstvollen Gedanken zu folgen – oder eben nicht.

Erfolgreich im Manifestieren des Herzensbusiness zu sein heißt für mich:

„Ich trainiere mich jeden Tag und am besten in jedem Moment darin, optimistisch zu sein und vom Besten auszugehen.“

Es sind diese kleinen Momente, die langfristig zum Erfolg führen, in denen wir sagen:

„Stopp. Da will mir schon wieder ein angstvoller Gedanke in die Quere kommen. Ich lasse das nicht zu. Ich stehe an einer Kreuzung. Ich könnte der Angst folgen, aber ich biege lieber Richtung Zuversicht ab.“

Es ist unsere unternehmerische Verantwortung, Kontrolle über unsere Gedanken zu gewinnen und damit unseren Traum wahr werden zu lassen.

 

MAMA Revolution Selbst-Reflektion Nr 3:

Welche Gedanken schwirren Dir durch den Kopf, seitdem Du heute Morgen aufgestanden bist?

 Welche drei Deiner heutigen Gedankengänge unterstützen Deinen unternehmerischen Traum?

1._______________________________

2._______________________________

3._______________________________

Welche drei Deiner heutigen Gedankengänge sabotieren ihn?

1.____________________________

2.____________________________

3.____________________________

 

 

Es gibt Tage, da gelingt es mir wunderbar, das Strahlen in mir aufrecht zu halten und optimistisch zu sein. Es gibt andere Tage, da fällt es mir schwerer.

Mir ist aber auch klar geworden, dass es keinen Sinn hat, mich fertig zu machen, wenn ich eine Weile den angstvollen Gedanken gefolgt bin.

Mittlerweile bin ich nachsichtig mit mir geworden und sage mir dann einfach: „Okay, liebe Sandra, Du hast mal wieder dem alten Denken die Oberhand überlassen. Aber jetzt hörst Du ganz schnell damit auf!“

Du und ich, die wir mit unserem Business immer stärker unserem Herzen folgen möchten, befinden uns auf einer gemeinsamen Mission.

Ich wünsche uns allen, dass wir die Angst immer leichter in ihre Schranken weisen können und einfach umsetzen, was aus uns heraus will.

 

Wie gehst Du mit Angst um? Wovor hast Du am meisten Angst? Und welchen kleinen oder großen Moment könntest Du mit uns teilen, an dem Du nicht der Angst, sondern der Zuversicht gefolgt bist?

Die anderen Mamas und ich freuen uns auf Dich in den Kommentaren 🙂