Eine gekonnte Suchmaschinenoptimierung (SEO) hilft dir dabei neue Leser, Fans oder Kunden über deine Webseite zu gewinnen. Allerdings ist das Thema nicht unbedingt beliebt. Viele von uns tun sich nämlich mit der Technik schwer. Aber keine Angst. Sebastian Prohaska, SEO-Experte und Gründer von www.ithelps.at zeigt Dir, wie Du auch als Einsteigerin SEO für Dich arbeiten lassen kannst.

 

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Die effektivsten SEO Tipps 2016 für Einsteigerinnen von Sebastian Prohaska

Google hat mittlerweile über 204 verschiedene Kriterien, um die Qualität einer Webseite zu messen. Die Webseite mit der besten Qualität zu einem Thema wird dann auf der ersten Seite gefunden. Aber was sind nun die wichtigsten Kriterien?

 

SEO-Tipp Nr. 1: Erstelle viele Landing-Pages

Inhalt ist König. Wirkt ausgelutscht? Ist es auch. Aber es wirkt. Allerdings nur, wenn man es richtig macht. Bist du eine Unternehmerin, dann bist du in einem bestimmten Bereich tätig.

Aus meiner Sicht brauchst du dann zwei verschiedene Arten von Inhalten auf deiner Webseite:

  • Informationsseiten (Blogartikel)
  • Verkaufsseiten (Landing-Pages)

Ich liebe es zu bloggen. Ich mache das mit viel Herzblut. Wenn ich jemandem helfen kann, erfüllt mich das und ich hoffe dieser Artikel hilft dir weiter.

Aber! Blogartikel verkaufen nicht direkt. Was ich oft vorfinde sind Webseiten mit vielen Blogartikeln und dann 1 Seite mit der Leistung, die angeboten wird.

Du brauchst aber eine gewisse Anzahl an Verkaufsseiten.

Das Wort „Verkaufsseite“ finde ich auch schrecklich. Ich meine leistungsbeschreibende Seiten.

Man sagt, dass im Schnitt 1 Seite mit Inhalt dir 1 Ranking in Google bringt (Also 1mal gefunden wird). Meine Webseite wird im Moment 1300 Mal in Google gefunden. Normale Webseiten zwischen 5 und 20 Mal. 

Der Trick ist, mehrere Unterseiten zu erstellen, auf denen du deine Leistungen im Detail beschreibst.

So kannst Du viel Inhalt aufbauen, aber Deine Webseite trotzdem sehr schlank wirken lassen.

Deinen Webseitenbesuchern muss ja nicht jede Leistungsseite gleich ins Auge springen. Leistungsseiten sind ein Einstieg, den Deine Besucher bei Google finden und der sie auf Deine Website führt.

 

SEO-Tipp Nr. 2: Kümmere Dich um einen guten Linkaufbau

Wenn man als Einsteiger ein bestimmtes Thema mehr hasst als SEO, dann ist das Linkaufbau 🙂 Aber das muss nicht sein.

Für jede Website, mit der Du Besucher von Google ernten willst, ist es wichtig, Links zu erhalten.

Ich möchte dir drei sehr einfache Arten des Linkaufbaus mit auf den Weg geben:

  • Schreibe Gastartikel 

Du musst noch nicht mal selbst einen Blog haben, um das zu tun. Die Belohnung für die Zeit, die Du für einen wertvollen Gastartikel benötigst ist ein Link!

  • Mache bei Blogparaden mit

Hast du einen eigenen Blog, kannst du bei Blogparaden mitmachen. Bei einer Blogparade definiert eine Person ein Thema und bittet andere Blogger, ihre Meinung dazu zu schreiben. Mache hier mit oder noch besser, veranstalte selbst eine. Hier „fliegen“ die Links wild umher. Blogparaden haben viele Vorteile. Hier ein paar Infos was Blogparaden genau sind.

  • Frage deine Kunden nach einem Link

Ist jemand zufrieden mit deinen Leistungen? Frag sie doch, ob sie dich im Impressum der Webseite erwähnen können. Wenn deine Kunden einen Blog haben, wäre dies auch eine Möglichkeit erwähnt zu werden. Wenn du dich nicht zu fragen traust, stell es dir umgekehrt vor. Wärst du böse, wenn dich jemand darum bitten würde?

 

SEO-Tipp Nr. 3: Investiere in die technische Basis deiner Webseite

Keine Angst, hier werde ich dir jetzt nichts über Code-Schnipsel für deine Webseite erklären. Wendest du Punkt 1 und Punkt 2 regelmäßig an, wird die Sichtbarkeit deiner Webseite wachsen.

Um noch einmal einen Boost zu erhalten, rate ich dir, deine Webseite von einem SEO-Profi oder Webseitenentwickler technisch überprüfen zu lassen.

Stell dir die Sichtbarkeit deiner Webseite wie ein gesunkenes Schiff unter Wasser vor. Je mehr sich von dem Schiff über der Wasseroberfläche befindet, desto sichtbarer wirst du. Das Boot steigt immer höher. Bald kommen die Segel zum Vorschein und dann sogar das Deck.

Hast du aber Optimierungsbedarf auf deiner Webseite, wirst du dir schwerer tun an die Wasseroberfläche zu kommen. Es ist so, als würden Gewichte das Aufsteigen ein wenig erschweren.

Das ist tatsächlich der technische Teil. Hier solltest du alle 1-3 Jahre einen Profi darüber schauen lassen und ein wenig investieren. Die wichtigsten Dinge auf einen Blick:

  • Ladegeschwindigkeit (Größe von Bildern, Server, Code)
  • Probleme mit Inhalten auf deiner Seite (Duplicate Content, Meta Description)
  • Verbesserungen aller Art

 

SEO-Tipp Nr. 4: Verwandle deine Webseite in eine Plattform

Das meine ich nicht technisch. Werde einfach DIE Anlaufstelle für dein Thema.

Ich möchte zum Thema „deutschsprachiger SEO“ DIE Anlaufstelle im Internet werden. Dazu stelle ich ein Lexikon mit 600 verschiedenen Begriffserklärungen, Checklisten, kostenlose Kurse, Blogartikel, Webinare und mein Angebot zur Verfügung.

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Bevor Du Sebastian mit einem Besuch bei www.ithelps.at erfreust oder Dir seine kostenlose 16 Punkte SEO-Checkliste herunterlädst, würden wir gerne von Dir wissen:

Ist SEO bereits ein wichtiges Thema für Dich und hast Du weitere Tipps für uns – oder hast Du es bisher (wie ich) eher ignoriert? 😉

Und: zu welchen kleinen SEO-Handlungen bist Du jetzt inspiriert?

Sebastian, die anderen Mamas und ich freuen uns auf Dich in den Kommentaren, juhu.