Ein Blog ist ein brillantes Werkzeug, um Kunden zu gewinnen, Kontakte herzustellen und mit der Zeit als Expertin wahrgenommen zu werden. Vor allem wir Business Mamas können davon profitieren, weil wir meistens eine echte Botschaft besitzen. Doch bevor wir uns der digitalen Welt in voller Blüte zeigen, gilt es technische und inhaltliche Herausforderungen zu meistern. Hier ist mein Plan für Deinen Blog-Erfolg.

Ein Blog kann mehr für Dich tun als Arianna Huffington…

Kennst Du die Erfahrung, dass Wünsche manchmal auf eine Art wahr werden, dass man ihre Realisation in der materiellen Welt fast übersieht?

Seit langer Zeit gehört eine eigene Zeitschriftenkolumne zu den Top 10 meiner beruflichen Träume, und immer mal wieder bemerke ich etwas bedauernd, dass es dazu noch nicht gekommen ist.

Ich kann mich zwar damit trösten, dass ich seit ungefähr sieben Jahren nichts mehr zur Manifestation dieses speziellen Traumes beigetragen habe, aber ein Teil von mir findet das trotzdem doof.

Wenn alles möglich ist, dann kann doch auch Arianne Huffington plötzlich bei mir anrufen mit der frohen Botschaft: „Miss Sandra Heim. Sie müssen unbedingt eine Kolumne für die Huffington Post schreiben“ …

Erst kürzlich ist mir klar geworden: „Huuch, ich habe ja schon bekommen, was ich wollte.“ Zwar ganz anders als ich es mir ursprünglich vorstellte, aber irgendwie auch viel besser.

Mein Blog ist meine Kolumne! Und er kann mehr für mich tun als Arianne Huffington.

 

7 Gründe, warum Du einen Blog brauchst

Genau betrachtet ist ein Blog nämlich eine Art eierlegende Wollmilchsau. Mit seiner Hilfe kannst Du

  • der Welt mitteilen, wofür Du stehst und was Du schon immer ausdrücken wolltest
  • eine geniale Gemeinschaft an Gleichgesinnten zusammentrommeln, zu der tolle Menschen wie Du gehören
  • regelmäßig etwas strategisch Sinnvolles für Dein Marketing tun (und es kostet noch nicht mal was)
  • Deine Verbindung zu bestehenden und potentiellen Kunden aufbauen und stärken
  • Menschen zusammenführen
  • Dich mit anderen interessanten Unternehmern und Bloggern vernetzen
  • und – last but not least – Dich für alle sichtbar als Expertin positionieren

Das schafft keine Zeitschriftenkolumne und zeigt mal wieder, dass der da Oben (oder der da Innen) den besseren Weitblick hat beim Träume erfüllen ☺

 

Dein Blog-Erfolg in fünf Schritten

Wenn Du mit dem Gedanken spielst einen Blog zu starten oder Deinen bisherigen Blog erneuern möchtest, schwirren Dir wahrscheinlich viele Fragen, Ideen und Vorstellungen durch den Kopf.

Lass Dir an aller erster Stelle gesagt sein: Inhalt kommt vor Layout und Technik. Je klarer Du Dir über Deine Botschaft bist, desto leichter findest Du zur passenden Optik. Und so bringst Du Ordnung ins kreative Chaos:

 

1. Entwerfe in Gedanken ein Bild von Deinem fertigem Blog

Du musst wissen, wo Du hinwillst, um auch sicher dort anzukommen. Das heißt, all Deinen Überlegungen sollte ein ruhiger Moment der Visionsfindung voraus gehen. Hast Du 1,5 Minuten Zeit? Dann lehne Dich kurz zurück und beantworte folgende Fragen ☺

Dein Blog soll ein authentischer Ausdruck Deiner Fähigkeiten, Deiner Botschaft und Deiner Selbst sein, der andere Menschen begeistert und berührt.

Stell Dir vor, Du hast es geschafft, genau das umzusetzen. Gehe in Gedanken in die Zukunft und schaue Dir Deinen fertigen Blog an, der Dich glücklich und zufrieden macht.

  • Welches Bild entsteht vor Deinem geistigen Auge?
  • Welche Farben, Formen und Schriften nimmst Du wahr?
  • Was gefällt Dir besonders gut an Deinem fertigen Blog?
  • Wie fühlen sich Deine Leser, wenn sie Deinen Blog besuchen?

 

2. Entwickle Deine „Big Idea“ – Deinen einzigartigen Standpunkt

Mit Deinem Blog trommelst Du Dein Rudel zusammen. Du baust eine Gemeinschaft aus Gleichgesinnten auf, die Deine spezielle Sicht der Dinge teilen. Deswegen solltest Du Dir sehr klar darüber werden, wofür Du überhaupt stehst.

Nancy Duarte spricht in diesem Zusammenhang von der „Big Idea“. Diese „große Idee“ hinter Deinem Blog-Auftritt ist ein wesentlicher Baustein, um echte Resonanz zu erzeugen. Sie fasst zusammen was Dein einzigartiger Standpunkt in Deinem Wirkungsbereich ist.

Meine Big Idea ist zum Beispiel: Jede Mutter hat ein Recht auf finanzielle Selbstbestimmung, berufliche Selbstverwirklichung und genug Zeit für die Kinder. Ein eigenes Business ist eine super Lösung dafür.

Weil ich gerade mit Marit Alke einen Mini-Audio-Kurs entwickle, nehme ich sie mal als ein weiteres Beispiel. Ihre Big Idea hinter www.coachingprodukte-entwickeln.de ist: Coaches und Trainer können über die 1:1 Betreuung hinauswachsen und effektivere Einkommensströme durch Online-Coachingprodukte erschließen.

Wofür stehst Du? Was ist Deine Überzeugung? Welche Lösung bietest Du an? Und wie könntest Du das auf den Punkt bringen?

Meine Big Idea ist: __________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

 

3. Brainstorme einen ersten Redaktionsplan

Eines mal vorweg zur Entspannung. Du musst nicht die Mega-Expertin sein, um Deinen Blog mit wertvollen Beiträgen für Dein Publikum zu füllen.

Vielleicht bist Du Deinem Rudel ein, zwei Schritte voraus oder Du meisterst gerade die gleichen Herausforderungen. Alles, was für Dich funktioniert, was Dich weiterführt oder was Dich bereits weitergeführt hat, ist interessant.

Es macht Dich viel authentischer, Dich als Gleichgesinnte zu positionieren, die zwar schon einen Teil des Weges bestritten hat, selbst aber auch noch dazulernt.

In diesem Kontext kannst Du Deine ersten Ideen für Blog-Beiträge entwickeln.

Beantworte Dir folgende Fragen:

  • Mit welchen Anliegen kommen Kunden und Interessenten auf mich zu?
  • Welche Herausforderungen habe ich bereits gemeistert?
  • Was sind die 5 großen Themen, die meine Kunden beschäftigen?
  • Was könnten zu jedem dieser 5 Themen 3 Blog-Titel sein?

Und schwups, hast Du schon Inhalte für mehrere Monate.

 

4. Lege Deinen Veröffentlichungs-Rhythmus und Dein Format fest

Ein Blog mit kontinuierlichen Veröffentlichungen funktioniert wie ein Restaurant mit zuverlässigen Öffnungszeiten. Man weiß, wann man auftauchen muss, um leckeres Essen zu bekommen – oder inspirierendes Gedankenfutter.

Für mich war von Anfang an klar, dass ich wöchentlich Artikel posten möchte und im Laufe der ersten Wochen habe ich einen für mich effektiven Schreib-Rhythmus entwickelt. Mein Rezept ist, meinen Blog über mehrere Tage verteilt zu schreiben. Das nimmt mir Druck und lässt Raum für Kreativität.

Doch um erfolgreich Deine Gemeinschaft aufzubauen musst Du nicht notwendigerweise jede Woche publizieren. Ich würde lieber langsamer anfangen, statt nach zwei Monaten Blog-Stress einer kreativen Blockade gegenüberzustehen.

Gleichzeitig kann Dein Blog ein ganz anderes Format als längere Artikel annehmen. Du könntest auch einfach kleine Gedanken-Anschubser veröffentlichen, oder Mini-Meditationen im Audio-Format oder kurze Video-Anleitungen zum Cake-Pops backen oder, oder, oder. Je nachdem mit welchem Format Du Dich am wohlsten fühlst.

  • In welchen Abständen möchtest Du Deinen Blog gerne veröffentlichen? Was ist ein machbarer Rhythmus für Dich?
  • Welches Format bringt Dich am authentischsten zum Ausdruck? Text, Audio oder Video?
  • Für welches dieser Formate würdest Du Dich entscheiden, wenn Zeit und Technik keine Hürden darstellen würden?
  • Mit welchem ersten Schritt könntest Du diese Hürden überwinden?

 

5. Mach Dich mit der Technik vertraut

WordPress.org ist das meistgenutzte Blog und Content Management System der Welt. Es ermöglicht Dir einen Blog mit minimalen finanziellen Mitteln zu starten, weil es fertige Designs und Technologien liefert, die Du direkt installieren und nutzen kannst.

Es ist möglich, sich eine ansprechende Seite mit WordPress aufzubauen, ganz ohne fremde Hilfe. Wenn Du so wie ich nicht als Technik-Ass geboren bist und keine Geduld für stundenlanges Tüfteln hast, dann würde ich Dir jedoch empfehlen, einen WordPress Kundigen mit ins Boot zu holen.

Günstige virtuelle WordPress Assistenten findest Du bei www.elance.com. 

Oder Du lernst durch professionelle Anleitung WordPress so zu nutzen, dass das Endergebnis Deinen Ansprüchen genügt. Ein empfehlenswertes Programm in diesem Bereich ist Rock the Web von Suraya Baumeister.

 

6. Just do it

Lass Dich nicht verwirren, indem Du Deine Aufmerksamkeit auf einen unüberschaubaren Aufgabenberg richtest, sondern fang einfach an. Mit dem nächsten machbaren Schritt. 🙂

 

Konnten Dir meine Tipps erste Starthilfe leisten? Welche Fragen sind für Dich aufgetaucht? Und wenn Du bereits einen Blog hast, was kannst Du Neueinsteigerinnen besonders empfehlen? Die anderen Mamas und ich freuen uns von Dir zu erfahren!