Wie entwickle ich eine lukrative Geschäftsidee – mit Herz?

2018-07-13T14:22:59+00:00 Von |11 Kommentare

Wenn es ums Geld verdienen geht in unserer Gesellschaft, dann siegen meist die vernünftigen Argumente. Vieles scheint wichtiger zu sein als die eigenen Talente und Vorlieben. Als (angehende) Unternehmerinnen, die einer lukrativen Geschäftsidee nachgehen möchten, stehen wir auch an diesem Punkt: Was sagt mein Kopf und was will mein Herz? Wie Du echten Reichtum zulässt mit Deinem eigenen Business erfährst Du hier.

 

Wenn der Kopf nickt und das Herz nicht mitreden darf…

 

Heute möchte ich Dir die Geschichte von meiner Kundin Stefanie Rückert erzählen, die ihre Geschäftsidee in den vergangenen 1,5 Jahren von „vernünftig aber unglücklich“ zu „100% authentisch und nachhaltig“ verwandelt hat.

Ihr Beispiel zeigt nämlich sehr deutlich, warum vernünftige Argumente in eine totale Sackgasse führen können, wenn wir nur auf unseren Kopf hören.

Stefanie hat sich vor einigen Jahren als Marketing-Expertin für Zahnarzt-Praxen selbständig gemacht. Aufgrund ihres familiären Backgrounds war sie mit den Herausforderungen und dem Arbeitsumfeld von Zahnärzten vertraut und es machte Sinn, aus diesem Wissen eine entsprechende Dienstleistung zu entwerfen.

Stefanie hatte viele Regeln des Marketings bei sich selbst angewendet, einen sehr klaren Kundenavatar, eine ansprechende Website und vieles mehr professionell entwickelt. Trotzdem blieb der große Erfolg aus. Warum?

Ich traf Stefanie zum ersten Mal auf einem Workshop, den ich zusammen mit Christina Emmer veranstaltete.

 

Schnell wurde deutlich, dass Stefanie bei ihrem Geschäftsaufbau eine zentrale Komponente ausgeschlossen hatte: sich selbst, ihr Herz und ihre Leidenschaft.

 

In den Wochen danach traf sie eine mutige Entscheidung.

Sie ließ alle Business Aktivitäten ruhen, nahm sich Zeit für sich selbst und begann langsam aber stetig – auch mithilfe des Coachings – ein klares Bild von dem Geschäft zu entwickeln, das alles vereinte: ihre Werte, ihr Herz, ihre Weltsicht, ihre Fähigkeiten und ihre Individualität.

Ihr neues Business, das Stefanie echt und ungefiltert zum Vorschein bringt, hat nichts mehr mit ihrer Vergangenheit zu tun.

Mittlerweile ist sie dabei zu einer überzeugenden Botschafterin eines veganen Lebensstils zu werden, der vor allem das harmonische Miteinander von Menschen und Tieren hervorbringen soll.

Ihre Podcast Zuhörerschaft steigt konstant, ein Zeitungsmagazin ist bereits auf sie zugekommen, sie wurde als Expertin zu einer Podiumsdiskussion auf einer wichtigen Messe eingeladen und ihr erstes kostenpflichtiges Produkt sind vegane Erkundungstouren durch ihre Heimatstadt Hamburg.

Für Frauen wie Dich, mich und Stefanie ist „lukrativ“ viel mehr als das Geld auf dem Konto.

Uns geht es um die Freude, die wir beim Arbeiten empfinden möchten und um das Gefühl, wirklich die eigene Individualität zu leben.

Natürlich freuen wir uns über schnelle Erfolge, aber wenn es länger dauert, dafür aber nachhaltig und zukunftsträchtig ist, dann dürfen wir geduldig sein und vertrauen, dass die reiche Ernte kommt.

 

5 TIPPS FÜR DEINE LUKRATIVE GESCHÄFTSIDEE MIT HERZ  

1. Beachte Deine “unvernünftigen” Ideen

Kürzlich habe ich in einem Interview mit dem „Supercoach“ Michael Neill gelesen, dass er – ein sehr erfolgreicher internationaler Coach, Buchautor und Unternehmer – besonders dann seinen neuen Ideen vertraut, wenn sie im ersten Moment überhaupt keinen Sinn ergeben.

Unvernünftige Ideen sind sozusagen ein Zeichen dafür, dass Du einen echten „göttlichen“ Impuls empfangen hast, der es ungefiltert und ohne kaputt analysiert zu werden an die Oberfläche Deines Bewusstseins geschafft hat.

Nimm Dir die Freiheit und teste eine Deiner unvernünftigen Ideen aus.

2. Erforsche Dich selbst

Kennst Du die Geschichte von der Nase, die zum Ohr werden will?

Es ist die wahre Geschichte eines Mannes, der bei einem Autounfall einen Teil seiner Nase verloren hat. Die Chirurgen entnahmen Gewebe am Ohr und ersetzten damit das fehlende Nasenstück. Seitdem muss dieser Mann sich regelmäßig operieren lassen, weil die neue Nase immer wieder zur ursprünglichen Ohrform zurückkehren möchte.

Dieser Mechanismus gilt auch für das Leben und für das Business, für das wir bestimmt sind.

Was hat Dich schon in Deiner Kindheit interessiert? Für welche Themen brennst Du? Welche Impulse und Einfälle melden sich bei Dir in regelmäßiger Hartnäckigkeit?

Gehe diesen Dingen nach und genieße das befriedigende Gefühl, diesen Dir wichtigen Angelegenheiten endlich Aufmerksamkeit zu schenken.

3. Lass Dir Zeit

Stefanie ist damals eine ganze Weile im Dunkeln getappt und hat die Unsicherheit ausgehalten, die sich einstellt, wenn Du ein bekanntes, sicheres Ufer verlässt. Das braucht Mut, Vertrauen und Ausdauer.

Vielleicht gehst Du gerade schwanger mit Deiner lukrativen Geschäftsidee. Vielleicht bist Du dabei ein bestehendes Business von einengenden Krusten zu befreien. Verzage nicht, wenn Du nicht sofort klar sehen kannst, wie es weitergeht.

Auf den Weg zu neuen Ufern gehört es dazu, das Festland für eine Weile aus den Augen zu verlieren.

4. Folge Deinem inneren Wissen

Du wirst immer wieder – online und offline – gut gemeinte „An Deiner Stelle würde ich“ – Ratschläge erhalten. Einige davon können Dich wirklich voranbringen, andere nicht.

Die Person, die am besten unterscheiden kann, welche nächsten Schritte in Deinem Business hilfreich sind und welche nicht, bist Du.

Mach Dir selbst das Geschenk und betrachte Dich als oberste Autorität in Deinem Gebiet, sprich in Deinem eigenen Business.

5. Geh Dir selbst aus dem Weg

Ein eigenes Business ist nicht aus Zement gemacht und unterliegt natürlichen Wachstumszyklen. Deine Persönlichkeit, Deine Produkte, Deine Kunden werden sich verändern. Das beste, was wir tun können, ist in Bewegung zu bleiben und uns selbst aus dem Weg zu gehen, wenn unerforschtes Neuland ruft.

Vielleicht schenkt Dir das Leben ein wundervolles Abenteuer und es kommt in Form einer unvernünftigen Idee daher…

 

Gibt es Ideen, die Du noch nicht umgesetzt hast, weil vernünftige Argumente dagegensprechen? Kannst Du Dich in Stefanies Geschichte wieder erkennen? Die anderen Mamas und ich sind an Dir und Deinen Gedanken interessiert. Teile sie uns mit in den Kommentaren… 🙂

Beteilige Dich am Austausch

* Mit Deinem Häkchen machst Du klar, dass Du das alles schon längst verstanden hast...

Ich verstehe :)

11 Kommentare

  1. Eva 20. September 2017 um 16:08 Uhr - Antworten

    Hey Sandra,
    vielen Dank für deine Tipps und Anregungen. Habe mir ein paar Sachen raus geschrieben und versuche die tatsächlich einmal.
    Lg

    • Sandra Heim 2. Oktober 2017 um 10:50 Uhr - Antworten

      Das freut mich, liebe Eva. Viel Erfolg beim Austesten 🙂

  2. Riccarda Larcher 31. Mai 2017 um 17:39 Uhr - Antworten

    Ha, ha auch ich erkenne mich darin wieder 🙂 Ich bin gerade dabei, mein Angebot etwas zu verändern, offline und online besser aufeinander abzustimmen. Für mich persönlich braucht es eine Menge Mut, um das zu tun (für wen nicht) und da ich offensichtlich die charmanten Zeichen des Unviersums übersehen habe, lerne ich jetzt durch (kleinen) Schmerz und (tragbare) Not. Tja, was solls, ich weiß aber, dass ich es schaffen werde, das ist auch motivierend 🙂

    • Sandra Heim 9. Juni 2017 um 13:00 Uhr - Antworten

      Dann kam der Artikel ja genau zur richtigen Zeit, liebe Riccarda. Ich kann gut nachfühlen, durch welchen Prozess Du gehst und ich bin mir sicher, es wird gut. Das Universum steht hinter Dir. 🙂 Alles Liebe, Sandra

  3. Barbara J. Schoenfeld 20. Mai 2017 um 19:38 Uhr - Antworten

    Liebe Sandra,

    ja, das kenne ich auch und ganz besonders die Geschichte von der Nase, die zum Ohr werden will 🙂

    Du kennst mich ja noch von meinem “alten” Projekt, das mit Sicherheit sehr interessant war und auch richtig und wichtig, allerdings war die Zeit einfach vorbei und das, was dann kam, ist das, was ich wirklich gut kann….

    Die Gedanken an das Thema waren auch schon sehr lange da, allerdings hat mein Kopf sich hartnäckig geweigert und wollte einfach nicht. Ich bin aber förmlich immer wieder darauf gestoßen worden. Ich bin ja einfach auch nicht von der Apotheke losgekommen und dort hat man mir einfach viele Kunden “vorgesetzt” die mich um Hilfe gebeten haben. Und so kam dann das Thema unübersehbar zum Vorschein.

    Jetzt bin ich richtig glücklich damit und froh, dass ich jetzt auf das neue Thema umgestiegen bin. Das alte hatte zwar auch eine Menge Gutes (vor allen Dingen auch für mich persönlich) aber mit dem Thema Schlafen kann ich noch besser helfen.

    Herzliche Grüße
    Barbara

    • Sandra Heim 22. Mai 2017 um 10:43 Uhr - Antworten

      Liebe Barbara, Deinen Weg zu beobachten ist wirklich spannend und sehr interessant finde ich, dass Du schon lange auf Dein jetziges Business Thema aufmerksam gemacht wurdest. Toll, dass Du den Hinweisen in der Apotheke, von Deinen Kunden dort nachgegangen bist und nun glücklich und angekommen bist. Juhu!! 🙂

  4. Sonja 19. Mai 2017 um 19:58 Uhr - Antworten

    Hallo Sandra,
    danke für diesen Artikel! Ich bin auch gerade dabei mein Coaching-Angebot neu auszurichten und ein wirklich persönliches Thema in den Mittelpunkt zu stellen. Ich sage mir immer: “Einfach machen!”
    Von daher wird sich bei mir in Zukunft auch einiges verändern. Ich bin gespannt wie die Resonanz ist 😉
    Liebe Grüße,
    Sonja

    • Sandra Heim 22. Mai 2017 um 10:47 Uhr - Antworten

      Liebe Sonja, wenn Du Dein wirklich persönliches Thema in den Mittelpunkt stellst, dann kann das nur gut werden! Dein “Tribe” wird spüren, wie wichtig Dir dieses Thema ist und es dankend annehmen. Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg dabei. Sandra

      • Sonja Martin 22. Mai 2017 um 15:23 Uhr - Antworten

        Danke für deine Unterstützung!
        Der richtige Artikel zur richtigen Zeit!

  5. Stefanie 19. Mai 2017 um 11:17 Uhr - Antworten

    Liebe Sandra,

    ja, ich kann mich sehr gut in diesem Weg wiedererkennen 😉
    Tausend Dank, dass ich als Positiv-Beispiel dienen durfte- das ich dank Deiner super Coaching-Unterstützung nun tatsächlich bin :-))

    Liebe Grüße
    Stefanie

    • Sandra Heim 22. Mai 2017 um 10:45 Uhr - Antworten

      Liebe Stefanie, meine Prophezeiung ist, dass Du noch öfter als Positiv-Beispiel dienen wirst 😉 Freue mich schon darauf! Alles Liebe, Sandra