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Wann darf sich eine Mutter erfolgreich fühlen? Diese 4 Selbstwert-Unterdrücker können wir hinter uns lassen

Verbindest Du Erfolg mit dem Erreichen von Umsatzzahlen oder Karrierezielen? Dann wird es Dir als Mutter wahrscheinlich nicht leicht fallen, Dich erfolgreich zu fühlen. Vor allem, wenn Du Deine beruflichen Ambitionen zugunsten Deiner Kinder reduzierst hast. Diese weibliche Art des Erfolges ist nicht immer so offensichtlich wie ein hoher Kontostand. Doch ist sie deswegen auch weniger Wert? 

Kürzlich hat mir eine Kundin erzählt, wie schwer der Übergang für sie war von einem beruflich angesehenen Managerposten in die Mutterschaft. Sie hat das Muttersein zwar von Anfang geliebt, aber das Gefühl, jetzt in den Augen der Gesellschaft nicht mehr so viel wert zu sein, hat an ihr genagt.

Mir ging es in der ersten Zeit als Mutter genauso. Ich musste in den ersten Tagen nach Magas Geburt viel weinen und konnte mir nicht erklären warum. Meine Hebamme meinte: „Das ist ganz natürlich. Das ist der Babyblues.“ Ich glaube aber mittlerweile, dass hinter diesem verbreiteten Phänomen mehr als hormonelle Umstellungen stehen.

Meine persönliche Wikipedia-Definition von Baby Blues ist: „Die plötzliche Realisation, dass Mutterschaft gesellschaftlich kaum gewürdigt wird.“

Im Nachhinein kann ich sagen: Ich war einerseits erfüllt von endloser Liebe für mein Kind und andererseits enttäuscht. In meiner Welt war etwas Riesiges geschehen. Ich hatte es mit der Unterstützung von einer Hebamme und meinem Mann geschafft, ein perfektes Menschenwesen gesund auf die Welt zu bringen. Und gleichzeitig war dieser Akt, der das Fundament einer jeden Gesellschaft bildet, noch nicht mal einen Gruß vom Bürgermeister wert.

Diese 4 gesellschaftlichen Selbstwert-Unterdrücker kannst Du als Mutter hinter Dir lassen 

Sven und Martin von www.maennlichkeit-staerken.de – ein erfrischender Blog über moderne Männlichkeit – haben mich eingeladen an ihrer Blogparade zum Thema „Was bedeutet Frau-Sein / Mann-Sein eigentlich?“ teilzunehmen.

Für mich ist daraus die Idee entstanden, zu schauen, was so viele Mütter davon abhält, sich erfolgreich zu fühlen und was sie dabei unterstützt. Zuerst die Erfolgskiller…

  • In der Schwangerschaft als unmündige Patientin behandelt zu werden

Kennst Du dieses Gefühl, beim Arzt zu sein und Dich plötzlich fürchterlich klein und unwissend zu fühlen? Für viele Schwangere ist das während den Vorsorgeuntersuchungen und sogar beim Gebären Normalität. Die Kaiserschnittraten steigen. Tausende berichten in sozialen Foren über Gewalterfahrungen. Gerichtliche Klagen gegen Zwangsmaßnahmen in Geburtskliniken häufen sich. Es stimmt nicht wirklich, dass sicheres Gebären nur mit ärztlicher Kontrolle garantiert ist. Die Zukunft der Geburtshilfe ist meiner Meinung nach ein gleichberechtigtes Zusammenspiel von weiblicher Intuition und medizinischer Begleitung.

  • Als Mutter Angst vor Altersarmut zu haben 

Erst letzte Woche habe ich mich mit einer Mutter aus unserer Nachbarschaft unterhalten. Sie ist alleinerziehend, ihr Kind 9 Jahre alt und um einen bescheidenen Lebensstandard aufrecht zu halten geht sie 40 Stunden die Woche arbeiten. Wir saßen in ihrer Küche als sie mir anvertraut hat: „An die Zukunft darf ich gar nicht denken. Ich bin auch so eine Kandidatin für die Altersarmut.“ Wie nachhaltig ist eine Gesellschaft, die Mutterschaft und Altersarmut zu einem Pärchen macht?

  • Nur für EIN Lebensmodell Unterstützung zu bekommen

Das einzige Lebensmodell für Mütter, das von Medien und Politik gefeiert wird: Der schnelle Wiedereinstieg ins Berufsleben, ermöglicht durch den Ausbau von KITA-Plätzen. Viele Mütter könnten sehr gefördert werden, wenn sie das Geld, das in einen KITA-Platz fließt, zum Aufbau eines individuellen Lebensmodells erhalten würden, das alle Familienmitglieder nährt und trägt. Dazu gehört beispielsweise das eigene Business.

  • Aus allen Religionen ausgeklammert zu werden

Ich gehöre keiner Religion an. Mein Glaube an die göttliche Kraft in jedem Menschen ist unabhängig davon. Außerdem bin ich Institutionen gegenüber skeptisch, die einerseits eine spirituelle Natur besitzen und die gleichzeitig keine Frauen an ihrer Spitze zulassen. Was demonstriert göttliche Schöpferkraft denn besser als die Fähigkeit einer Frau, Kinder zu gebären? Mit einer stillenden Päpstin wäre der Weltfrieden wahrscheinlich gesichert…

Ich habe diese Punkt aufgezählt, weil es meiner Meinung nach wichtig ist, einen klaren Blick auf die Missstände in unserer Gesellschaft zu werfen. Wir müssen wissen, wo wir stehen, um etwas verändern zu können.

Die von mir beschriebenen Weiblichkeits- und Selbstwert-Unterdrücker – und es gibt noch einige mehr  – werden zwar nicht von selbst weichen. Doch sie werden immer unbedeutender desto stärker wir als Mütter in uns selbst verankert sind und unseren eigenen Weg gehen.

Eine wichtige Rolle spielt dabei das Internet. Nie zuvor haben Mütter solche Chancen gehabt, ihre Unabhängigkeit zurückzuerobern und gleichzeitig für ihre Kinder da zu sein. Wir können uns von zuhause aus bilden, wir können zeitlich und räumlich flexibler arbeiten, unsere eigenen Talente entfalten und damit Geld verdienen.

Auch wenn dieser Weg nicht immer einfach ist, lohnt es sich ihn in Erwägung zu ziehen oder damit dranzubleiben. Wesentliche Tipps dazu habe ich in meinem kostenfreien eBook: „8 Schritte, die aus jeder Mutter eine erfolgreiche Solo-Unternehmern machen“ erklärt.

Dazu kommt, dass Du Dir völlig unabhängig von deinem beruflichen Status die Erlaubnis geben solltest, Dich erfolgreich zu fühlen. So vieles von dem, was Du leistest, wird auf keinem Konto verzeichnet, dafür aber in den leuchtenden Augen Deiner Kinder. 

Mit diesen 4 Erfolgsregeln fühlst Du Dich als Mutter in jeder Situation erfolgreich

  • „Ich erkläre mich selbst zur Autorität“

Wahrscheinlich ist es so, dass Du einige Anker, die Dir Sicherheit verleihen sollen, gar nicht brauchst. So wie die Schwangere, die innerlich Kontakt mit ihrem Kind aufnimmt, meistens besser als der Arzt weißt, was ihr Baby benötigt. Ob in Deinem Business, in Erziehungs- oder Beziehungsangelegenheiten, viele Fragen kannst Du Dir am besten selbst beantworten. Einfach indem Du in Dich gehst und Deiner eigenen Weisheit vertraust. Just do it.

  • „Ich umarme mich und meine Situation, so wie sie ist“

Ja, es existieren viele Ansprüche an Dich: Sei schlanker, sei ausgeschlafen, verdiene mehr Geld. Doch lohnt es sich wirklich, diesen (inneren) kritischen Stimmen zu folgen? Haben sich diese Stimmen mit ihrer mangelnden Liebe für Kinder und Mutterschaft nicht schon längst disqualifiziert? Frage Dich lieber: Was ist mir wirklich wichtig? Deine Antworten werden dich augenblicklich erleichtern und dir gleichzeitig den Weg in eine erfüllte Zukunft weisen.

  • „Ich verteidige meine Bedürfnisse“

Niemand wird ein klares Verständnis für Deine Bedürfnisse entwicklen, solange Du sie nicht äußerst und für sie eintrittst. Gib den Menschen, die im Erfüllen Deiner Bedürfnisse eine Rolle spielen, die Chance, Dich unterstützen zu können. Was hilft Dir aufzutanken? Wie viel Zeit? Wie viel Raum? Fang mit dem Kommunizieren und Durchsetzen von kleinen Zeitfenstern an, in denen Dich Deine Liebsten ganz ungestört machen lassen, was Dich erfüllt.

  • „Ich nutze meine Schöpferkraft“

Du bist die stillende Päpstin 😉 Du hast den direkten Draht zu Gott, dem Universum oder wie auch immer Du es nennen möchtest unmittelbar in Dir. Mir haben – auch im Business – schon so viele kleine „Gebete“ weitergeholfen, auf Wegen, die ich mir alleine nie hätte ausdenken können. Du bist nicht allein. Was ist gerade Dein größtes Problem? Schreib es auf einen kleinen Zettel und gebe die Lösung an die göttliche Kraft in Dir ab.

MAMA Revolution Fazit: Es wird uns Müttern nicht leicht gemacht, uns erfolgreich zu fühlen. Es existieren wesentliche gesellschaftliche Normen, die das weibliche Prinzip noch immer unterordnen möchten. Doch wenn wir diese Umstände offen adressieren und uns nach neuen Wegen umschauen, dann setzen wir einen Prozess in Gang, der alles verändern kann. 

Bevor Du bei www.maennlichkeit-staerken.de bestimmt gleich ein paar Texte zum Weiterleiten an Deinen Partner findest, würde ich gerne von Dir wissen: Kennst Du dieses Gefühl “nur” Mutter zu sein? Wann hast Du Dich so gefühlt und wie stärkst Du Dein persönliches Erfolgsgefühl?

Die anderen Mamas und ich freuen uns auf Deine Impulse. Bis gleich in den Kommentaren! 🙂

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